
BoP Cast Podcast · S1 · Episode 21
Vom FC Bayern in die Nachfolge – über Mut, Demut und einen Lkw-Führerschein
Patrick Bauer über den Einstieg im Familienunternehmen, das eigene Ego und echte Wertschätzung für sein Team.
Zusammenfassung
Patrick Bauer über den Einstieg im Familienunternehmen, das eigene Ego und echte Wertschätzung für sein Team.
Show Notes
Vom Basketball zum Unternehmer in der Spedition
In der neuesten Episode tauchen wir ein in die bemerkenswerte Lebensreise von Patrick Bauer, der vom gepflegten Parkett des Sportbusiness in die weniger glamouröse, aber ebenso herausfordernde Welt der Spedition und Logistik wechselte. Ein entscheidendes Thema ist die berufliche Nachfolge in Familienunternehmen, die besonders im Mittelstand zunehmend an Bedeutung gewinnt.
Ein dynamischer Karrierewechsel
Patrick Bauer, einst engagierter Sponsoring Manager beim FC Bayern Basketball, lebt nun seinen Traum im Allgäu, nachdem er sechs Jahre die sportliche Erfolgswelt in München mitgestaltete. Mit Betonung auf die hohe Emotionalität und intensive Bindung im Sportsektor, spricht Patrick von seinen Erfahrungen als junger Mann, der beim Aufbau und der Vermarktung von Großprojekten wie dem SAP Garden eine zentrale Rolle spielte.
Der Sprung ins Unbekannte
Ohne lange Überlegungen übernahm Patrick die Verantwortung für die Logistikfirma seines Schwiegervaters in Kempten, eine Entscheidung, die zuerst nicht auf der Hand lag. Der Prozess vom sportlichen Parkett in die Spedition wurde maßgeblich durch familiäre Gespräche und die sich bietende Chance geprägt. Ohne klassische Nachfolgerambitionen fand er seinen Weg in die Branche.
Persönliche Weiterentwicklung im Fokus
Ein Schwerpunkt des Gesprächs liegt auf Patricks persönlichem Wachstum. Vom anfänglichen Ego-getriebenen Anspruch, sich im neuen Umfeld zu behaupten, bis hin zur Erkenntnis, dass wahre Stärke aus innerer Selbstreflexion und Demut entsteht. Ein Jahr Vorbereitungszeit zwischen Entscheidungsfindung und Arbeitsbeginn bot viel Raum für Zweifel, aber auch Entwicklung.
Herausforderungen in der Nachfolge
Die neue Rolle als Trainee der Geschäftsführung brachte viele Herausforderungen mit sich, darunter die Anpassung an die Unternehmenswelt und der Umgang mit familiären Beziehungen. Besonders die Balance zwischen beruflicher Verantwortung und privater Verbindung erfordert Feingefühl und ehrliche Kommunikation.
Key Takeaways
- Der Wechsel von einer emotional beladenen Branche wie dem Sport in die traditionelle Spedition erfordert Geduld und Anpassungsfähigkeit.
- Einsicht und Demut sind entscheidend für persönliches und berufliches Wachstum in der Unternehmensnachfolge.
- Klare Kommunikation innerhalb der Familie kann die Übernahme der Geschäftsführung erleichtern.
Über die Gäste
Patrick Bauer – Ehemaliger Sponsoring Manager im Sportbusiness und heutiger Nachfolger und Geschäftsführer in Ausbildung bei MH Transport und Logistik im Allgäu.
Weiterführende Links
Patrick Bauer - https://www.linkedin.com/in/patrick-bauer-986389121/ BoP Podcast - https://podcast.bop-business.de/podcasts/podcast
Transkript380 Segmente
Hallo und herzlich willkommen zum Bobcast!
Heute geht es ganz dynamisch zu, denn es geht vom Sportbusiness in die Nachfolge von Basketball in die Spedition.
Es gibt diesen Moment in dem man merkt ich habe eine Entscheidung getroffen deren Tragweite ich damals gar nicht überblickt habe.
mein heutiger Gast nennt das im Rückblick vielleicht etwas blauäugig aber hören wir doch selbst bei mir.
zur Gast ist heute Patrick Bauer.
Patrick, total schön dich hier bei mir im Podcast zu haben.
Hallo!
Hallo Vanessa, freut mich auch.
Patrick vom Sport-Business in die Nachfolge Spedition und Logistik im Allgäu so untertitelt sich ja dein Linkenprofil und so haben wir beide uns ja auch kennengelernt.
Nimm doch mal den Menschen mit, die bei dir noch nicht vorbeigekommen sind.
Wie alt bist du heute?
Und was war vor der Spendition?
Ja, gerne.
Also ich versuch mich möglichst kurz zu halten in dem was jetzt die letzten Jahre passiert ist weil es wirklich sehr viel passiert innerhalb kürzester Zeit.
ja Ich bin thirty-fünf Jahre alt und lebe jetzt seit eineinhalb Jahren ein bisschen mehr als eineinhalte jahrelang im Camden im schönen Allgäu Und davor war ich lange zeit in München bin dort auch meinem Traumjob nachgegangen.
also ich wollte schon immer Sportmanager werden.
Neulich irgendwie so ein Freundebuch gefunden von der Grundschule und das stand drin.
Ich möchte mal Manager vom BVB werden.
Gut, BVb ist es nicht geworden!
Aber tatsächlich ich bin irgendwie zum FC Bayern gekommen dort dann auch in die Basketball Abteilung.
im Nachhinein war das vielleicht sogar der bessere Weg oder der spannendere Weg für mich weil die Basketbal Abteilungen damals als ich dort eingestiegen bin noch komplett in den Kinderschuhen gesteckt hat Und wirklich so Stardom Metallity-mäßig alles mitgestalten konnten.
und ich bin dann quasi vom Sponsoring Manager, vom klassischen Partnerbetreuer.
Der die Sponsoringsverträge aktiviert und die ganzen Rechte dementsprechend umsetzt, bin ich dann bis in den Vertrieb gekommen und habe dann irgendwann selber einfach diese Partnerschaften verkauft, SponsORings verkauft beim FC Bayern Basketball.
Das war wirklich eine richtig geile spannende Zeit.
Hab da auch irgendwie alles mitgenommen und alles durchgespielt also Vermarktungen, Hauptpartnerschaften, neuer Trikot-Partner.
Dann Naming Ride Wechsel in München von Audi Dome zu BMW Park und am Ende dann noch die Eröffnung der neuen Halle des SAP Garten im Olympia Park.
also es war wirklich so.
als junger Mann direkt nach dem Studium war's halt einfach ja war ein Traum und man muss schon sagen jetzt auch im Nachhinein wenn man da zurückblickt das war schon eine kleine Bubble in der man sich bewegt hat.
Ja das war so.
mein Berufseinstieg sage ich jetzt mal in der Sport-Business was ich mich auch immer gewünscht habe.
Man muss natürlich auch da gleich sagen es ist nicht immer alles Gold, was glänzt.
also die Branche gerade die Sportbranche ist teilweise schon auch einfach knallhart.
du hast die ganze Saison gearbeitet und dann irgendwie doch wieder den Titel nicht geholt.
Du bist halt sehr emotional auch an dem sportlichen Erfolg gebunden aber natürlich auch sehr emotional an dein Team und an die Leute drum herum gebunden weil Es ist kein normaler Job.
also wie gesagt Sport ist halt so emotional und packend, dass du da einfach an deinen Beruf nochmal ganz anders gebunden bist.
Wie in einem ganz klassischen Beruf.
heute bist du in der Nachfolge bei mh Logistik in Kämmten im Allgäu.
Patrick wenn dich jemand in Kämpten im Supermarkt zum Beispiel nehm ich mal eins gibt ein ja frag was du beruflich machst.
was sagst du den?
war gute Frage.
Also ich sag erstmal nicht, dass ich Nachfolger bin und jetzt hier irgendwie zukünftiger Geschäftsführer des Unternehmens meines Schwiegervaters.
Sondern ich sage eigentlich... Ich bin Spediteur!
Ja, ich arbeite in der Spedition.
Und klar natürlich wenn ich die Frage vor ein paar Jahren beantwortet hätte, hätte ich gesagt, ich arbeite beim FC Bayern und dann alle gleich so krass echt oder cool was machst
du da?
Und heute ist es halt so okay cool Spedition.
Nice!
Das
ist echt erst mal nicht so groß im ersten Augenblick, ne?
Ja genau.
Du selbst oder irgendwo habe ich es gelesen.
Traini der Geschäftsführung das fand ich super.
tatsächlich als Bezeichnung.
wer ist eigentlich auf diesem Titel gekommen?
Ich glaube das war... oder waren wir gemeinsam?
also mein Schwiegervater und ich hab da klassisch als kaufenwennischer Angestellter gearbeitet aber war dann auch zu Beginn auch gleich schon viel bei Kunden.
Und deswegen haben wir eigentlich gesagt, okay.
Wir brauchen irgendwie auch für die Kunden eine Formulierung, dass so ein bisschen klar wird was ich überhaupt mache oder was meine Position ist.
und da sind wir dann ja Ich weiß gar nicht was noch zur Auswahl stand aber auf jeden Fall hat sich dann Trainee der Geschäftsführung oder Trainee-Geschäftsführungen ergeben und ich finde das trifft es eigentlich relativ gut weil ich sowohl Trainee bin also nicht nur Geschäffzührung sondern auch so halt wirklich in der für die komplette Speditionswelt.
Und ja, das ist eigentlich gerade in einem sehr authentischer und treffender Übergangstitel würde ich sagen.
Ja, ich gebe ganz offen zu Patrick!
Ich habe den tatsächlich auch schon einen meiner Nachfolgeprozesse geklaut weil ich den so gut finde und wir kommen gleich hin was es alles so zu trainieren gibt als Trainee.
also wie gesagt in unserem Vorgespräch konnte ich ja schon die vielen Facetten die dich da bewegen auch kennenlernen.
gehen wir gleich mal so mit einem Scheinwerfer in die einzelnen Facetten des Ganzen rein.
Aber ich würde ganz gerne vorher noch auf den Moment kommen, denn du hast in dem Gespräch gesagt, dass wir hatten und hast gesagt, ich habe gar nicht damit gerechnet das Unternehmen meines Schwiegers Vaters zu übernehmen.
Wann wurde denn aus dieser ersten Idee eine Entscheidung?
Ja also es ging wirklich sehr schnell vielleicht am Ende auch zu schnell.
Guten Nachhinein kann man es jetzt nicht mehr ändern, aber ja.
Es war schon sehr, sehr schnell einfach diese Entscheidung die ich getroffen habe weil ja wie du richtig sagst?
Ich bin jetzt nicht der klassische quasi Nachfolger der sein Leben lang sich mit der Entscheidung auseinander gesetzt hat irgendwann mal in das Geschäft seiner Eltern einzusteigen.
Sondern bis vor vier Jahren wusste ich eigentlich auch noch gar nicht so genau was mein Schwiegervater macht.
Sechseinhalb Jahre beim FC Bayern Basketball hatte da wie gesagt alles durchgespielt und wollte eigentlich auch dann so ein bisschen den nächsten Schritt, den nächsten Karriere Step machen.
Und ja, dann langfristig mit der Aussicht in Camden.
Wo fange ich vielleicht einen neuen Job an?
Sportbranche hier bei uns im Allgäu... Sehr schwierig da was ähnliches zu finden natürlich auch irgendwie die großen brands, die nicht unbedingt im allgäu sind.
Da ist schon einfach münchen der hauptstandort dann auch für das sportbusiness.
Ja und parallel hat halt mein schwiegervater überlegt was er mit seinem unternehmen macht wenn er in ein paar jahren in rennte geht.
Und so hat meine frau uns dann so ein bisschen zusammen geführt irgendwie weil wir selber, glaube ich nicht den Mumm hatten aufeinander zuzugehen oder zu sagen hey wie schaut es denn aus?
Ich bin noch hier und wir ziehen jetzt ins Allgäu.
Und ich möchte mich eh weiterentwickeln.
und er hat gedacht boah das interessiert ihn ja eh nicht.
Er kommt aus dem Sport der will sicher was anderes machen.
so kam dieser Gedanke dann bei uns beiden oder natürlich bei der gesamten Familie wenn man eigentlich überlegt hat Boah Es ist einfach schon eine Chance die da im Raum steht also es ist ein Familienunternehmen was auch sehr gut läuft Und ja, wo natürlich auch langfristig viel Potenzial drin steckt.
und allein diese Chance die da im Raum stand.
Die wollte ich irgendwie ergreifen.
oder das hat einfach alles so zusammengepasst neue Anfang im Allgäu Ich suchte neuen Job dann in dem Fall und eben diese Möglichkeit Da in den Nachfolgeprozess einzusteigen.
Wenn ich so drüber spreche, kriege ich selber wieder ein bisschen Gänsehaut.
Das ging halt alles super schnell!
Ich kann mich noch erinnern hier in dem Raum, in den ich jetzt sitze.
Da saßen wir einmal und ich habe da so super Fancy einen Fragebogen vorbereitet.
So ja wo siehst du die MH in zehn Jahren?
Und natürlich auch so'n bisschen branchenspezifische Fragen was sind die größten Herausforderungen?
Was sind meine Aufgaben?
Ja halt alles eigentlich mal ein bisschen auch...was man so wissen möchte und wissen muss bevor man nen neuen Job einsteigt.
und dann saßen wie hier glaube ich, zwei Stunden haben gesprochen.
Ja und danach habe ich gesagt okay let's do it!
Um beim Sport zu bleiben.
Ja voll hat einfach so.
ja.
und dann gab es noch ein Gespräch mit der Familie also quasi mit meinen Schwiegereltern meiner Frau und mir in München wo wir auch nochmal sehr emotional über das Thema gesprochen haben und auch unsere Sorgen mal auf den Tisch gelegt haben.
aber das schöne war tatsächlich dass von allen Seiten eigentlich nur Zuversicht und ja positive Dinge damit reingespielt haben.
Also es war jetzt nicht so, dass wir da saßen gesagt oh Gott wie wird das?
Und was ist damit?
und wie nehme ich die Kunden auf?
sondern das war von keiner Seite irgendwie negativ behaftet sondern eigentlich von Anfang an immer zuversichtlich und positiv und halt diese Chance und Möglichkeit das langfristig auch in Familienhand zu halten.
deswegen Ja, war für mich dann auch klar.
Das will ich versuchen und es hat sich dann auch nach der Entscheidung sehr gut angefühlt.
Ja das kann ich mir gut vorstellen!
Und ein bisschen der Gänsehaut hat sich auf mich übertragen gerade.
Wenn ich da noch einen Augenblick bei deiner Familie bleibe, bei deinem Schwiegervater oder Schwiegamutter, deiner Frau... wenn du da heute drauf guckst, etwas verändert dadurch dass du in das unternehmen eingestiegen bist, hat es eine eure beziehung verändert?
an irgendeiner stelle?
Ja mit sicher also klar auf jeden fall.
Also wir sind immer noch im seich jetzt mal wirklich einen kennenlernen prozess weil klar man denkt davor ja gut man kennt sein schwiegervater und man kommt gut mit ihm aus.
Aber wenn man halt mit ihm den ganzen Tag arbeitet und dann auch am Wochenende Zeit verbringt, und dann am Familientisch dann auch noch Gespräche führt.
Dann lernt man den Menschen einfach auch nochmal ganz anders kennen.
und ja uns fehlte da auch so ein bisschen diese Lockerheit einfach klar oder vielleicht auch immer noch in der einen oder anderen Stelle wobei das immer herzlicher und immer enger wird zwischen uns und natürlich auch so innerhalb der Familie.
Am Anfang ist es schon noch so ein bisschen abtasten.
Man will nicht irgendwie über Gefühle sprechen, weil's ja nicht die eigenen Eltern sind.
Das heißt ... Irgendwann muss man über Gefühl sprechen, ich hab dann gemerkt, wenn ich da nicht drüber spreche auch eben die Themen bei meinen Schwiegereltern anspreche und die Sorgen und Ängste anspricht, dann ist das auch nicht gut, zumal ich diese Sorgen- und Themen alle bei meiner Frau abgeladen habe die wiederum ja auch emotional irgendwie mit diesem Thema drin hängt, aber halt leider nichts machen kann.
Weil sie halt selber nicht im Unternehmen tätig ist also noch nicht wie es in der Zukunft aussieht wissen wir beide noch nicht und deswegen ist es für Sie halt super schwierig gewesen weil ich halt auch immer natürlich über ihre Eltern gesprochen habe und das sehr emotional war für uns auch für die Beziehung natürlich.
gerade das erste Jahr war Schwierig, weil ich einfach wie gesagt komplett auch ein Kulturschock hatte von dem ganzen neuen was da auf mich zukam.
Und klar wird natürlich die Beziehung auf die Probe gestellt.
aber wenn man da gemeinsam irgendwie durchgeht dann hat das natürlich auch sehr viel positive und schöne Seiten am Ende des Tages und ja es war halt unser erstes Ehejahr und dann gleich irgendwie diese emotionale Belastung neuer Wohnort neue Branche neues Umfeld Ja und dann musste man halt auch Gespräche führen und wie gesagt kommen verschiedene Erkenntnisse.
am Anfang ist erstmal alles im außen irgendwie blöd und unangenehm.
Und nervig und irgendwann realisierst du moment mal.
eigentlich bin ich mein größter Gegner in dieser gesamten Konstellation, weil ich halt selber irgendwie ja verschiedene Themen hab durch diese extreme Veränderungen in mir hochbekommen sind.
Patrick Du hast das auch.
in unserem Vorgespräch hatte ich schon gesagt meine größte Herausforderung war nicht die Arbeit an sich, sondern und da hast du gesagt mein eigenes Ego.
Kannst du dich an so einen Moment erinnern wo dir das klar wurde?
Ja man nimmt ja sowas an weil sein Ego auch sagt ah geil hier zukünftiger Geschäftsführer-Posten.
Das hört sicher alles super toll an!
Und dann wenn man aber realisiert was man dazu gesagt hat und das war vielleicht dann auch einfach die zeit sehr viel zeit zwischen der entscheidung, dass ich das ganze machen werde.
Und dann wirklich mal im arbeitsbeginn war lag fast noch ein jahr dazwischen und da hatte
ich
ja also das war auch nach hinein weiß ich nicht würde es vielleicht auch anders machen weil ich hatte halt einen jahr einfach kopfkino.
also die entscheidungen hat sich gut angefühlt aber je mehr ich drüber nachgedacht habe war dann so okay oh gott das mache ich hier.
oh gotten wie wird das alles?
Und insofern war eben, da das Ego erstmal da und gesagt ja geil.
Nimm diese Chance an.
und dann merkt man aber okay krass!
Das ist jetzt echt ein Riesenbrocken und man merkt auch... Man is mental eigentlich noch gar nicht bereit für diesen Schritt oder für diesen Druck.
Und ich hab mir auch unnötig Druck gemacht, weil ich habe ja eigentlich noch gar keine Verantwortung gehabt am Anfang.
Sondern ich hab einfach jetzt mal angefangen und man macht sich natürlich Druck und dann wird vorgestellt hier ist übrigens mein Nachfolger und so das ist natürlich schon.
Dann realisiert man so momentmal Ich hab eigentlich gar nicht die Skills aktuell.
also wie soll ich das jemals schaffen?
Das holt einen relativ schnell auf den Boden der Tatsachen zurück und dann kommt natürlich die Panik und die Angst und man denkt sich oh Gott viel zu groß alles hier was ich hier gerade mache.
und da muss sich eben erstmal realisieren das ja musste schon lernen damit umzugehen und eben auch mit dem umfeld.
Umzugehen mich dann halt in dieses system hier rein arbeiten und so dieses ganze.
ich habe auch echt gemerkt also dass ich so ein bisschen, in so einem jammermodus war und vielleicht auch einfach von der persönlichkeit so jemand war gesagt hat oh nee es ist mir jetzt grad zu viel oder so.
Aber das kannst du halt dann nicht mehr machen.
Also du denkst, okay entweder du ziehst es jetzt durch oder Du jammerst halt und sagst halt warne ich möchte hier wieder.
Bei meinen alten Kollegen sein.
Ich möchte wieder hier bei den Spielen beim FC Bayern sein und so ein bisschen im VIP Bereich abends rumhängen.
also das ist dann schon auch so wo so dieses bockige Kind in einem rauskommt.
also wirklich so sein tiefstes ja wie sagen wir sagen tiefes ego einfach oder seine tiefsten Themen, mit denen man dann halt erst mal irgendwie auch zurechtkommen muss und dann da halt irgendwie ankämpfen muss.
Und das ist halt super unangenehm wenn wirklich deine Persönlichkeit in dem Fall halt auch ändern muss weil so wie ich davor war hätte ich es nicht geschafft.
also ich musste mich entwickeln und dadurch dass man halt gezwungen war sich zu entwickeln kommt dann auch diese Entwicklung.
Also ich wurde quasi schon ein bisschen dazu natürlich gezwung jetzt aus eigenem Willen, weil ich glaube sonst hätte ich das nie geschafft.
Also ich hatte niemals den Biss gehabt aus meiner eigenen Persönlichkeit heraus irgendwie mich jetzt komplett in die Selbstständigkeit zu stürzen oder ja... Weil ich einfach dazu nicht der vielleicht einfach noch nicht einfach nicht das richtige Mindset hatte und das musste ich mir erst mal erarbeiten oder er arbeite ich mir immer noch weil ich immer noch relativ frisch bin.
also ich bin auch keine zwei Jahre jetzt dabei.
Ja das ist schon krasser Prozess, den man dann natürlich auch sieht.
Und es gibt einem natürlich dann auch Selbstvertrauen für die Zukunft und das ist natürlich dann schon irgendwo cool.
Jetzt merke ich eigentlich die richtige Anerkennung und der richtige Stolz, den kriegst du nicht aus dem Außen!
Auch wenn alle Leute sagen wie cool du bist und wie gut du Dinge machst.
und hier noch irgendwie eine Beförderung... Du musst es dir eigentlich aus deinem Eigen.. Also du musst selber Stolz auf dich sein und selber sehen, okay krass das habe ich jetzt wirklich geschafft.
Und es war nicht leicht und es war auch nicht angenehm diesen Weg zu gehen aber Ich hab's irgendwie geschafft auch wenn ich irgendwie gezweifelt habe.
was mir total auffällt ist etwas also das eine ist ja die Fachkenntnis da bist du unterwegs Das habe ich verstanden auch in unserem vorgespräch da hast Du auch einiges getan da können wir gleich mal hin Und das andere ist aber so eine persönliche innerliche Aufstellung.
davon hast du jetzt gerade auch sehr viel gesprochen.
Ich beobachte oder wenn ich dir zuhör, es hält mir schon eines auf was du dabei hast was in meiner Welt richtig gut machst nämlich so ne Portion von demut die dein k und selbstreflektionen und über diese beiden teile da bin nicht der Zuhöre.
schon im englischen sagt man So eine Art kleine Bewunderung, wenn ich sagen möchte macht er wirklich gut.
Wenn ich auch weiter in unser Vorgespräch denke da hast du gesagt Ich bin Sportler also auch heute noch so und Sportler wollen ja gewinnen es gibt ja so ein Teil ins Sportland.
was hat dir ganz besonders geholfen?
In den Monaten wurde bemerkt dass um jetzt gibt's grad gar nichts zu gewinnen Jetzt gibt's echt ne ganze Menge erst mal nur zu lernen.
Was war da besonders hilfreich für dich?
Ja, gut.
Natürlich auch der sportliche Ausgleich und dann auch so die Workouts wo man sich dann auch ans Limit bringt.
Und ich hatte tatsächlich echt irgendwie eine Zeit wo ich dann gemerkt habe um diese Entwicklung zu vollziehen muss Ich jetzt so richtig an die Schmerzgrenze gehen und muss hierzu mein inneren Schweinehund oder mein altes Ich muss jetzt so Bekämpfen.
eigentlich weiß man gar nicht so was der mensch eigentlich in der lage ist.
und wenn du denkst hast ein limit erreicht, dann kannst du noch viel viel mehr halt machen.
Und ja das habe ich dann irgendwie auch so ein bissel in meinem mindset irgendwie angewandt und eben ein bisschen in meinen laufsessions oder generell mein sport sessions gedacht ne komm du denkest jetzt ok die letzte wiederholung war die letzte aber nee jetzt machst du nochmal zwei gerade um dich noch mehr zu quälen.
Und das habe ich dann auch so ein bisschen auf das berufliche übertragen, wo ich gedacht hab Boah nee.
Ich möchte mich jetzt nicht am Wochenende hier auch noch hinsetzen und nochmal LinkedIn machen... ...und dann aber zu sagen ne komm' Auch wenn du überhaupt gar kein Bock hast dich dann nochmal da durchzuraffen.
Das ist dann so der Punkt wo man dann Schritt für Schritt neue Stufe erreichen kann Neues Level erreichen kann Aber dass es richtig e-glarvt.
Also das is wirklich.
Also für mich war es so, weil wie gesagt ich war einfach nicht dieser Mensch.
Ich bin da vielleicht echt ein bisschen... Ja klar bin ich aus meiner Komfortzone raus.
aber dann doch so wo ich gesagt habe ja gut diese extra Meile musste ich nie gehen.
also ich hab das alles was ich bisher erreicht hat das habe ich eigentlich so relativ easy erreicht.
sage jetzt mal weil auch nicht irgendwie der Einzerschüler und habe mich jetzt nicht in der Bib die ganze Nacht gequält nur um noch besser zu performen Im Nachhinein hätte ich das wahrscheinlich gebraucht, wirklich diese extra Meile.
Weil die hatte ich davor nicht und die musste ich mir jetzt erst hart irgendwie erarbeiten weil ich gemerkt habe okay so einfach nur von hier ein bisschen rum sitzen und denken du bist irgendwann der Geschäftsführer so funktioniert es halt nicht sondern man muss wirklich dich in alle Themen rein beißen auch in Themen dir ja nicht liegen im ersten step die ja ungewohnt sind und die unangenehm sind.
Und ja das erste war dann natürlich auch der Führerschein, der LKW-Führersschein wo ich da auch so richtig.
Da reingegangen bin und gesagt hab ne gar kein Bock aber dann erst recht irgendwie das zu machen.
Es hört sich jetzt an als wird man sich selber quälen müssen um es zu erreichen.
glaube nicht dass immer der Fall ist.
aber bei mir war's halt einfach so... Ich musste da einfach mal einem alten Ego auf den Deckel hauen und sagen, hey Junge so funktioniert das Leben nicht.
Also wenn du was erreichen möchtest dann musst du jetzt auch mal in die Pötte kommen und halt nicht jammern.
und ja das bringt halt einfach nichts.
Ja Patrick war sich mich frage vielleicht kannst du es beantworten diese Momente wo du Beiner ich übertreibe jetzt mal ne?
Wo du Beine hingeschmissen hättest Kannst du sagen, was dich motiviert hat oder was dich hat weitermachen lassen?
War es was im Innenen, war es ein Versprechen, was du jemandem oder dir selbst gegeben hast.
Könntest du das benennen?
Was dich da durchweißen lässt und ließ?
Schwierig!
Also mein Opa hat einmal gesagt... Der ist auch schon älter.
Da war ich bei ihm und der ist auch sehr emotional immer.
Eigentlich kriegt er nicht mehr so wahnsinnig viel mit, weil er hört auch nicht mehr zu viel.
Aber das was ich da gemacht habe, so mit dem Führerschein und so... Das fand der wirklich krass auch!
Und dann hat er Tränen in den Augen gehabt und gesagt Patrick nicht aufgeben.
Und das sind halt so kleine Sachen wo ich denke oh ja... Krass
Das habe ich gar nicht vorbereitet.
Ich war gestern auf einem Konzert von Alison Maillet, es war Zufall dass ich da war.
Ich kenne ihre Musik auch gar nicht so gut aber sie stand dann da und hat so ein Lied angekündigt.
Hat gesagt das Lied, das habe ich nicht geschrieben als ich siebzehn war die anderen hat sich anscheinend geschrieben als sie siebzen waren sondern als reife Frau.
Ich weiß auch nicht wie alt ihr heute ist aber und dann hat sie gesagt und da will ich hin!
Und das ist der Blick dass wir öfter mal zu früh ausgegeben haben.
und eigentlich ist Glück Wie kleine, hat sie gesagt wie so kleine Bubbles?
Wie so kleine Seifenblasen aber.
So kleine Bubbels die uns immer wieder begegnen in so kleinen Momenten.
und dieser Moment mit deinem Großvater den du gerade beschreibst ja das klingt wie eine kleine kleine Bubble ich weiß keine gute Übersetzung In dem Moment wo man sagt Das ist wieder ein Moment wo ich mir sage das nehme ich mir mit das packe für mich selbst ein Und dass es einen auf diesen Sachen.
Danke fürs Teilen, ich hatte auch ein ganz kleines Kind.
Ich will gerade mal zu diesem Führerschein und ich möchte gerne meine Verbindung nicht über den LKW-Führersschein sprechen sondern über etwas was du am Anfang gesagt hast.
Du hast gesagt Und da liegt unsere Verbindung so dass der erste Berufsweg und die erste Berufswahl war ja auch so ein bisschen Berufung also eine große emotionale Bindung an das was man da tut.
und jetzt bist du in einem Speditions- und Logistikunternehmen.
Du hast mir in dem Gespräch etwas erzählt und du hast gesagt, du hättest gemerkt dass die Fahrer eine echte emotionale Bindung zu ihren Fahrzeugen haben.
Woran hast du das gemerkt?
Und was hat dir das über den Beruf der Fahrer verraten?
Ja gut wir haben natürlich einerseits Fahrer die im Nahverkehr unterwegs sind.
also jeder Fahrer erst mal bei uns hat ein festes Fahrzeug Also wie quasi ein Geschäftswagen der hatte halt sein Auto dann Und mit dem ist er halt den ganzen Tag unterwegs.
So guten haben wir einmal die Nahverkehrfahrer, die täglich heimkehren und dann ganz normal natürlich bei ihrer Familie zu Hause schlafen.
Wir haben aber wirklich immer noch diese echten Fernverkehr Fahrer, von Montag bis Freitag auf den Straßen unterwegs sind.
Für sie ist ihr Auto wie ein Zuhause!
Also die wohnen, die ganze Woche in ihrem Auto und haben natürlich dementsprechend auch ihr Auto innen ausgestattet.
Und dekoriert und eingerichtet von außen muss es natürlich auch stimmen also immer möglichst sauber und ordentlich und das finde klar finde ich natürlich auch gut.
oder ist natürlich für uns als Unternehmen schön dass, dass die Fahrer dann auch einen gewissen Wert auf ihr Fahrzeug legen und eben auch ordentlich im Straßenverkehr unterwegs sind.
Oh, das merkt man einfach auch in den Gesprächen mit den Fahrern.
Das ist es nicht einfach nur irgendwie ein Geschäftswagen oder ein Auto sondern schon so einen Teil ihrer Identität und Teil ihrer, ihrer Persönlichkeit und demnach eine sehr emotionaler Teil von ihnen.
Also jetzt natürlich nicht bei jedem Fahrer aber bei denen die ja auch einfach aus Leidenschaft diesen Beruf noch machen Merkt man schon auch wie sie sprechen und ja, oder wenn.
Wir gibt natürlich auch die fälle wo wir ältere autos verkaufen Und dann unseren fahren neues fahrzeug anbieten wo man erstmal denkt Ja geil neues auto aber für das dann schon so boah es ist wie irgendwie Ich weiß nicht, wie man es vergleichen soll.
Irgendwie ein Freund oder so von dem er sich jetzt trennen muss irgendwie einen langjähriger Begleiter?
Oder so sein Lieblingspaar Schuhe das jetzt irgendwie doch ausgedient hat von dem wir sich dann irgendwie muss wahrscheinlich noch mal viel emotionaler als der das Paarschuhe aber einfach so ja ist für die gar nicht so leicht und dann Sich auch von ihrem Auto dann zu trennen weil sie einfach auch so viele Erinnerungen Und soviel Zeit dort verbracht haben und einfach dementsprechend einfach eine gewisse Bindung auch zu ihrem Fahrzeug aufgebaut haben.
Und das merken die Fahrer dann, also das gehört dann irgendwann zum Fahrer, die verbringt viel Zeit und eigentlich finde ich es so was schön weil... Ja
total!
Ich find's spannend, dass ist ja wie neue Sprache, die man lernt.
Also ich reg jetzt nicht über Worte, sondern wenn man in so ein Unternehmen reinkommt von dem mal vorher Gar nicht wirklich wusste, was machen die Menschen da?
Wen gibt es da eigentlich und was gibt das so für Bindungsmomente.
Und das ist ja schon, dass du auch kennst aus deinem alten Berufsfeld Emotionalität, Marke, Verbindung zu einem Verein, zu einem Sport.
Hier haben wir Menschen, die haben eine ganz starke Verstanden mit unterschieden aber zum Beispiel zu einem Fahrzeug, eine emotionale Verbindung.
Ich habe mich gefragt Wie baut man eigentlich, also wie als Unternehmer und du bist Trainee der Geschäftsführung?
Habe ich auch verstanden.
Aber wir wünschen uns ja dass die Menschen dem ersten gerne bei uns arbeiten bestenfalls lange mit uns arbeiten und das wir ihnen einen guten Ort schaffen.
dazu müssen wir Bindung anbieten.
Wie schafft man das denn zum ein in Verbindung mit den Menschen zu kommen wenn man so von außen kommt und zum anderen auch zu überlegen, was kann ich eigentlich hier anbieten für Bindung?
Ja wie gesagt das ist gar nicht einfach.
Menschen oder Personen auch emotional gut emotional.
Das hört sich jetzt vielleicht ein bisschen blöd.
dann aber einfach auch beruflich oder an Unternehmen zu binden eine gewisse Wertschätzung zu geben, wenn die eigentlich die ganze Woche gar nicht vor Ort sind.
Die einzige Kommunikation halt per WhatsApp oder am Telefon abläuft und da halt natürlich diese Zwischenmenschlichkeiten gar nicht so richtig rübergebracht werden können das ist große Herausforderung.
klar.
wie schon gesagt wir sind natürlich auf in einer gewissen Art und Weise auch ihr Fahrzeug gebunden und haben dort vielleicht schöne Erinnerungen, weil sie irgendwie eine spannende Route nach Frankreich oder Italien mal gefahren sind.
Das bindet die natürlich dann auch so ein bisschen an ihren Job und eben an ihr Fahrzeug oder auch an das Unternehmen am Ende des Tages.
aber ja was ich halt versuche ist Offenheit den Fahrern gegenüber um diese Wertschätzung zu geben indem ich mich wirklich versuche Ja mit ihnen regelmäßig auszutauschen und aber ihnen auch das Gefühl zu geben, dass ich einer von ihnen bin.
Das war jetzt ja deswegen auch die Entscheidung des Führerscheins.
um einfach zu sagen Ich weiß was sie machen und ich Bin auch ein Fahrer also ich bin einer von euch Und ich weiß welche Herausforderungen oder schon mal ist es der erste Punkt?
und auf der einen Seite vielleicht auch diese Aktuell noch so ein bisschen diese offene und vielleicht auch verletzliche Art, die ich auch den Fahrern gegenüber zu kommunizieren sage also.
Für mich ist es auch neu.
Ich bin gerade auch richtig am Struggeln und habe das zum Beispiel bei unserem Firmenfest offen gesagt dass für mich dieses erste Jahr schon sehr herausfordernd und intensiver und nicht damit gerechnet hätte was wirklich auch Lkw-Fahrer am Tag leisten Und ich halt wirklich so eine krasse Achtung vor denen habe, was die täglich da machen.
Weil wie gesagt für mich... Ich bin da komplett an meine Grenzen gekommen mit diesem Führerschein und auch immer noch wenn ich jetzt fahre oder irgendwie rückwärts an die Rampe fahren muss also ich hab da richtig Puls!
Ja es ist wirklich krass und deswegen das den auch so offen zu spiegeln bin wirklich echt buff, was ihr da täglich macht.
Also das ist schon eine Kunst auch einfach so einem vierzig Tonner irgendwie da rückwärts zu rangieren und so.
also dass es ja und diese Wertschätzung möchte ich natürlich auch versuchen unseren Kollegen und Kolleginnen zu geben und die Wertschättung isst auch echt.
also jetzt nicht einfach so ja super Job sondern dadurch dass sich das halt hier alles so mitbekommen wie Spedition tickt Und ich halt so überwältigt bin davon selbst ist diese Wertschätzung auch echt und nicht irgendwie so hergesagt, weil.
Ich bin wirklich wie gesagt selber einfach oder komme jeden Tag selbst an meine Grenzen sowohl jetzt hier bei uns im Tagesgeschäft mit Disposition von zwanzig Lkws also es geht jetzt nicht nur um unsere Fahrer sondern halt auch unser Dispositionsteam wie das jeden tag schaffen wieder Alle Lkws dementsprechend so zu disponieren, dass die das die wahre rechtzeitig beim Kunden ankommt.
Also es finde ich wirklich krass und diese Ehrlichkeit dann natürlich auch dem Team zu spiegeln ist auf jeden Fall wichtig.
aber ich kann's eben wie gesagt nur so authentisch zurückgeben weil ich selber halt hautnah mitbekommen nicht irgendwie von oben da jetzt drauf blicken Weil wahrscheinlich könnte ich es dann gar nicht, wenn ich jetzt nur von oben so drauf blicken würde.
Dann würd' ich sagen ja also jetzt so wild ist das jetzt doch gar nicht.
Ist doch alles entspannt was wir hier machen.
Ja ich hab gerade gedacht wenn ich diese zuhöre... Das ist natürlich schon auch etwas tolles ne?
Erlaubt mich mir jetzt mal dir zu sagen weil du dich dem sowohl dem Unternehmen aber als auch den Beteiligten als Mensch anbietest.
Also mit allem was da so mit und kommt.
Ich habe mich auch gefragt was würdest du sagen wie viel Idealismus ist der seit dem Einstieg in das Unternehmen schon abhanden gekommen und welcher idealismus ist hier noch geblieben?
Also ich habe eine sehr starke Vision.
Und klar, natürlich kriegt man jeden Tag mit was in der Branche abgeht und wenn man sich mit Speditionen logistisch beschäftigt dann hört man natürlich überall steigende Kosten, Dieselpreise, Fahrermangel.
es wird immer schwieriger Fahrrad zu finden grundsätzlich im mittelstand es wird immer schwieriger irgendwie passende Fachkräfte zu finden.
und Ja, meine vision ist schon und damit ich habe so ein bisschen einfach diese marketing und markenbrille auf.
Und das möchte ich schon gerne langfristig bei uns auch einbringen und umsetzen.
also wirklich klar wir sind jetzt kein FC Bayern aber Trotzdem sind wir ein Familienunternehmen, was sehr viel Potenzial hat und auch die Menschen dahinter hat.
Die wirklich eine gewisse Vision haben.
Und das ist so ein bisschen mein Ziel diese Vision der Familie oder meine Vision auch an das Collegium zu übertragen.
also es ist auch wieder wie im Sport dieses Kulturthema Wie schaffe ich eine Kultur?
also welches Team brauche ich um Erfolge zu erzielen?
und da ist halt die Zusammenstellung des Teams natürlich aber auch diese Kultur, die du am Ende des Tages schaffst.
Ist wahnsinnig wichtig für den langfristigen Erfolg.
und klar diese Kultur schaffts natürlich auf der einen Seite durch ne gewisse Bindung und auch ein gewissen Wiedererkennungswert der Marke und das möchte ich auf jeden Fall auch langfristig bei uns etablieren, dass einfach die Marke MH Transport und Logistik so wahrgenommen wird.
Es ist klar eine Spedition aber es ist irgendwie jung, es ist fresh...es ist vielleicht sogar ein Privileg bei uns zu arbeiten auch wenn von außen her vielleicht die Branche her gar nicht so die schillernde Branche ist.
Aber ich möchte es trotzdem und das immer noch meine Hoffnung einfach das Unternehmen so langfristig aufstellen und entwickeln Das man einfach sieht okay cool Auch gerade in Camden oder auch im Umkreis.
Es ist irgendwie ein coole Marke und cooles
Unternehmen.".
Und jetzt auf deine Frage zurückzukommen, ja vielleicht muss man so ein paar Dinge einfach aufgeben?
Weil natürlich sind wir nicht diese hochemotionale Branden auf den ersten Blick!
Das will ich aber wie gesagt langfristig eigentlich nicht komplett aufgeben weil ich schon das Gefühl habe dass man auch ein Unternehmen was vielleicht auf den ersten Blick... Ja, nicht super fancy ist.
Trotzdem so entwickeln kann und mit solchen Visionen und Werten auch versehen kann dass es nach außen hin doch irgendwie eine schillerne Marke ist.
Und das ist natürlich ne sehr große Herausforderung gerade in der Branche hat natürlich auch sehr viel mit Öffentlichkeitsarbeit zu tun und deswegen auch ein bisschen mein Hintergrund des ganzen LinkedIn Personal Brandings weil ich einfach glaube Ja durch meine Reichweite irgendwann vielleicht mal ich weiß es ja nicht wo das ganze noch hinführen wird, dass einfach auch positiv auf unsere Unternehmensmarke abstrahlt.
Und das haben wir in der Vergangenheit wenig gemacht und ist jetzt einfach auch so.
was Neues was die Leute hier irgendwie von mir mitbekommen Ja irgendwie wir brauchen neues Bildmaterial, wir müssen uns weiterentwickeln.
Wir müssen uns nach außen hin einfach auch in der Öffentlichkeit mehr zeigen, mehr darstellen.
Einfach diese Vermarktung als ... Klar nicht nur als Dienstleister sondern auch einfach als Marke.
Ich glaube ich wird immer wichtiger um sich langfristig von den Wettbewerbern abzuheben wenn es dann in Richtung Recruiting geht.
Weil klar das ist immer schwieriger wird Fahrer zu finden.
aber ich gebe trotzdem die Hoffnung nicht auf dass wir, sag ich jetzt mal trotzdem vielleicht immer noch die besten Fahrer haben.
Weil sie halt gerne trotzdem noch zu uns kommen und weil wir eben von der Struktur, von der Kultur, von den Werten und einfach von der Zusammenarbeit was ausdrücken was es so nicht häufig gibt.
also ist jetzt eine sehr abstrakte Vision die ich da hab.
aber klar die Dienstleistung muss am Ende des Tages auch stimmen weil sonst können wir nicht überleben.
also klar, wir müssen auch als Spediteur unsere Leistungen erbringen.
Wir müssen pünktlich sein und müssen höchste Qualität erbringen und das machen wir auch.
Sonst könnten wir auch als Familienunternehmen gar nicht über leben.
aber auf der anderen Seite wie gesagt dieses Thema Markenbildung und so ein bisschen ja klar Employer Branding Vermarktung des Gesamtunternehmens als attraktive Arbeitgebermarke nach außen hin.
Ich
bin der total guten Hoffnung, dass dir das gelingen wird und euch das gelingt zu wirmen.
Denn erstens weiß ich, dass es geht aus eigener Erfahrung Dass man Branchen die erstmal gar nicht so im Scheinwerferlicht stehen wo man vielleicht auch sagt ist was dreckig ist oder wenn man da einfach gut hinguckt Das weiß, und du hast ja das Handwerkzeug.
An der Stelle hast du es hier!
Du guckst hin und entdeckst genauso wie du das jetzt auch machst.
Entdeckest was bedeutet das eigentlich?
Was bedeutet diese Branche, diese Arbeit- und Ja-Qualitätpünktlichkeit zu Verlässigkeit?
Das sind Grundvoraussetzungen so... Aber was darüber hinaus ist dieses Unternehmen und es braucht noch was in petto.
Es brauche natürlich echt sportsgeist um das anzupacken, um das nicht aus dem blick zu verlieren auch wenn ich seh dich gerade so joggen weil du das beschrieben hast ja auch wenn die füße grad mal wehtun und die schuhe irgendwie noch gar nicht so richtig eingelaufen sind aber weiter im blick zubehalten da immer ein stück mehr aus dieser Komfort zu nehmen, die Lernzone reinzugehen.
Das hast du ja alles!
Wenn ich dir zuhöre, höre ich das alles und ich habe noch nicht mal deinen Schwiegervater und all die Menschen kennengelernt was ich auch weiß.
Du löst Begeisterung in mir aus.
logistik Ich darf ja unter anderem ein ganz großes Logistikunternehmen begleiten Und was ich über logistische Petitionen enthalten aber logistisch gelernen das sind Oftmals tatsächlich, also das muss man können.
Das braucht einen flexiblen Kopf.
Du hast über die Menschen, die disponieren geredet ja zu fahren draußen.
Das sind oftmals Menschen, Die haben so ein ganz bestimmten Eindruck von Freiheit und Bindung gleichzeitig.
Also das ist ja was ganz spannendes Und dass in Sichtbarkeit zu bringen für andere aber auch Für die menschen die dabei euch Platz finden wollen das macht mit Sicherheit viel Sinn und das finde ich Ein gutes sportliches vorhaben.
Das ist es ja.
aber wie gesagt am Ende des Tages muss natürlich das Tagesgeschäft an erster Stelle stehen und wenn man dann noch Zeit dazu findet, dann sind diese ganzen abstrakten Themen und Visionen in meinem Kopf.
Aber ja das ist eben auch im Ende glaube ich wichtig dass so eine Vision nicht nur in meinem kopf ist sondern und das zählt dann auch wieder auf das Thema Kultur und Werte ab dass diese Vision auch quasi an alle Mitarbeiter weitergegeben wird und alle dann.
Auch in die gleiche Richtung laufen, weil wenn es nur bei mir jetzt im Kopf ist dann natürlich auch schwierig das ganzes Team umzusetzen sondern es müssen alle wissen für was ich arbeite mit diesem großen Ziel.
das ist dann auch wieder so dieses warum weiß ich dann doch noch mal durch dieses große ziel Ja, oder was heißt Ziel?
Ich glaube das wird nie.
Man würde da nie am Ziel sein.
aber halt für diese große Vision und für dieses große Ganze lohnt es sich dann auch ja diese Arbeit zu machen Und eben auch die Arbeit zu Machen die jetzt nicht immer so viel Spaß macht sondern die halt einfach auch Stress bedeutet und ja Einfach knallhartes Business ist.
Ja, und bevor ich dir jetzt meine finale frage wir packen ein Päckchenstelle.
Ich habe hier nebenbei während du gesprochen hast hab' ich hier so gescribbelt sowas hingemeilt und einen Lkw mit einem Rad und dann habe ich bemerkt naja gut damit so ein Gefährt egal wie groß nach vorne kommt braucht es ein Motor von innen Aber es braucht eben auch eine Bodenhaftung, ne?
Weil sonst können die Räder ja nicht rollen.
Und so würde ich das...so beschreiben.
gerade das letzte was du gesagt hast als ich dich so engagiert unterstützt habe das weiter im Blick zu arbeiten.
Patrick normalerweise frage ich am Ende wenn du anderen ein Päckchen packen würdest was würdest da reinpacken?
aber ich würde's ganz anders machen wollen.
Ich würde mich fragen Wenn du deinem Ich vom ersten Arbeitstag einen Satz oder etwas zugrufen könntest Was würdest du ihm zurufen?
Witzigerweise hatte ich vor dem Interview ist mir irgendwie einen Satz in Kopf gekommen.
Ich weiß jetzt nicht ob der passt, ich muss gleich nochmal drüber nachdenken.
aber eine Sache wäre vielleicht...
Ja, wenn Gott jetzt die Drohnen gibt macht Limonade draus.
Genau also ein bisschen okay wenn du diese Chance hast.
ich weiß nicht einmal ob dieses Sprichwort überhaupt in die Richtung geht aber für mich ist es so ja wenn du die Möglichkeit hast dann versuchst und mach das Beste draus weil wenn du's nicht machst also ja ich glaube man kann nur Dinge bereuen die man nicht gemacht hat und nicht die Dinge bereuen, die man macht.
Weil da ich glaube alle Dinge haben irgendwie einen Sinn.
Und auch wenn es in der Situation selber irgendwie schwierig und auswegslos erscheint am Ende, glaube ich ergibt sich immer eine Chance daraus zu lernen und daran auch zu wachsen.
Vielleicht würde ich dieses Sprichwort wählen aber natürlich auch wie gesagt nicht so schnell das Handtuch zu werfen Und das nach jeder schwierigen Zeit auch wieder gute Zeiten und schöne Zeiten kommen.
Gutes ist ja lässt sich vielleicht natürlich auch auf die aktuelle wirtschaftliche Situation übertragen, es ist mit Sicherheit auch so ein bisschen ein Unternehmer Mindset dass man sich aufbauen muss.
Wenn man nur die Medien verfolgt und sieht, oh Gott, Mittelstand in Gefahr.
Und hier wieder Diesel steigt wieder, dann brauchen wir es nicht machen weil das einfach auch sehr negativ behaftet ist und sehr viel Sorge natürlich in einem Schürt.
Man muss glaube ich immer auch positiv denken und eben das Ganze trotzdem immer als Chance sehen halt diese Chance ergreifen und aus den schwierigen Phasen auch aus der Krise lernen gestärkt daraus hervorzugehen und vielleicht in anderen schrittweit Voraus zu sein.
Ja, ich finde das passt ganz gut mit deinen Zitronen unter Limonade Und ich möchte tatsächlich dir also Ich habe heute morgen kurz bevor wir heute unser Gespräch aufgenommen haben Habe ich auch gesehen da hast du zu den ich glaube Heute oder in den letzten Tagen hast Du auch zu denen auf link zu den Spritpreisen und der Summe an Geld die du für die etwas mitgeben was mich gerade sehr stärkt.
und zwar es gibt einen medienverlag, der pioneer ich weiß nicht ob du ihn kennst die machen unter anderem auch podcast und haben ein neues format.
Und das heißt deutschland wird gut wetten.
und wenn ich mal so den mut verlieren möchte über weil im außen so viele dinge da sind sie uns vielleicht kurz mit mut nehmen könnten ich eine zitrone in der hand habe noch nicht weiß welche limonade ich daraus machen will dann ist genau dass tatsächlich gerade etwas, was ich sehr stark empfinde und auch trotzdem eine tolle Bodenhaftung.
Ich packe mal den Link in die Shownutz wie das so schön heißt.
Sehr gerne!
Kannst du den da aufbinden?
Genau.
Wer genauso wie ich interessiert daran ist, Patricks Weg weiter zu verfolgen.
Du hast es selber schon gesagt.
Ich habe es auch erwähnt.
Du postest regelmäßig auf LinkedIn.
Du mitten ziemlich offen, mitten im Prozess, so wie du jetzt hier bei mir im Boxcast warst... Das verlinken wir in den Show-Notes.
Ich würde an dieser Stelle jetzt erst mal sagen, ich freue mich, das hatten wir uns ja so ein bisschen vorgenommen, dass auch wir beide in Verbindung bleiben und ich sage jetzt an dieser stelle erstmal von Herzen großen Dank lieber Patrick, dass du mit mir so ein offenes Gespräch geführt hast, dass wir hier so miteinander sein konnten wie es halt gerade ist.
Herzlichen Dank und herzlichen Dank an alle, die uns bis hierhin zugehört haben.
Das war der Bobcast!
Wir freuen uns wenn ihr auch das nächste mal uns anklickt mithört und hinterlasst uns auch gerne eine Bewertung auf einer der bekannten podcast Portale.
Ganz herzliche Grüße von mir und dem Patrick.




