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Unternehmenskultur: Der Schlüssel zum Erfolg

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Unternehmenskultur: Der Schlüssel zum Erfolg

Wie Unternehmenskultur das Arbeitsklima und Geschäftserfolg beeinflusst.

Erfahre, warum Unternehmenskultur der verborgene Faktor für Erfolg oder Misserfolg ist und wie sie das Klima und den wirtschaftlichen Erfolg beeinflusst.

42:1923. Januar 2026DE

Zusammenfassung

Was passiert, wenn die versteckten Codes und Wertvorstellungen eines Unternehmens an die Oberfläche dringen und das tägliche Miteinander bestimmen? Unternehmenskultur ist der oft übersehene Schlüssel, der nicht nur das Arbeitsklima, sondern auch die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit eines Unternehmens maßgeblich beeinflusst. In dieser Episode des BOBcasts tauchen Vanessa Daun und Harald Kiefer tief in die Dynamiken ein, die Unternehmen im Innersten zusammenhalten oder zerreißen können. Sie diskutieren Fälle aus der Praxis, wie die aktuelle Beratung eines Abteilungsleiters, der mit einer mangelnden Fehlerkultur kämpft, und zeigen anhand spannender Metaphern, was passieren kann, wenn Mitarbeiter sich nicht sicher fühlen. Das Duo erläutert, wie bestimmte Rituale und ungeschriebene Regeln den kreativen Fluss stoppen oder fördern können und warum der Fokus auf ein motivierendes Arbeitsumfeld unternehmerisch entscheidend ist. Lassen Sie sich inspirieren von wertvollen Einsichten und praktischen Tipps, die Sie direkt in Ihren Führungsalltag integrieren können.

Wichtigste Punkte

  • Unternehmenskultur bestimmt das Klima und den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens.
  • Eine gefestigte Fehlerkultur fördert Vertrauen und Innovationsbereitschaft.
  • Individuelle Wertschätzung kann Motivation und Produktivität steigern.
  • Kleine Rituale können den Raum für kreative Ideen eröffnen.
  • Fehlende Innovation liegt oft an unbewussten Unternehmensmustern.
  • Unternehmenskultur kann messbar zur Gesundheit der Mitarbeitenden beitragen.
  • Veränderungen in der Kultur erfordern Zeit und gezielte Maßnahmen.
  • Kulturentwicklung schafft sowohl sozialen als auch wirtschaftlichen Mehrwert.

Kapitel

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Show Notes

Unternehmenskultur ist der unsichtbare Faden, der den Erfolg oder Misserfolg im Geschäftsleben bestimmen kann. In dieser Episode des BOBcasts erkunden Vanessa Daun und Harald Kiefer wie die unausgesprochenen Regeln und Werte innerhalb eines Unternehmens jede Interaktion formen. Anhand spannender Geschichten und Praxisbeispiele zeigen sie, wie eine mangelnde Fehlerkultur zur Belastungsprobe werden kann und warum der Fokus auf eine positive Unternehmenskultur nicht nur das Arbeitsklima verbessert, sondern auch den wirtschaftlichen Erfolg steigert. Erfahren Sie, wie Sie mithilfe effektiver Kulturentwicklung kreative Prozesse fördern und ein gesundes Arbeitsumfeld schaffen können. Hören Sie rein und entdecken Sie, wie der Schlüssel zu einem florierenden Unternehmen in seiner Kultur liegt.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Unternehmenskultur bestimmt das Klima und den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens.

  • Eine gefestigte Fehlerkultur fördert Vertrauen und Innovationsbereitschaft.

  • Individuelle Wertschätzung kann Motivation und Produktivität steigern.

  • Kleine Rituale können den Raum für kreative Ideen eröffnen.

  • Fehlende Innovation liegt oft an unbewussten Unternehmensmustern.

  • Unternehmenskultur kann messbar zur Gesundheit der Mitarbeitenden beitragen.

  • Veränderungen in der Kultur erfordern Zeit und gezielte Maßnahmen.

  • Kulturentwicklung schafft sowohl sozialen als auch wirtschaftlichen Mehrwert.

Worüber wir sprechen

Ein Beispiel aus der Praxis

Harald Kiefer berichtet von einem Abteilungsleiter, der mit einer mangelhaften Fehlerkultur zu kämpfen hat. Trotz hohen Drucks und Arbeitslasten wird zu viel Energie darauf verwendet, Schuld zuzuschieben, anstatt Verantwortung zu übernehmen.

Storytelling: Der südamerikanische Korbflechter

Vanessa Daun erzählt die Geschichte eines Korbflechters in Südamerika, der zeigt, wie individuell definierte Wertvorstellungen den Preis und die Motivation für Arbeit beeinflussen können. Dieses Beispiel dient als Metapher für die Unternehmenskultur.

Das Modell der Kulturzwiebel

Vanessa erklärt das 'Kulturzwiebel'-Modell von Gert Hofstede, welches die verschiedenen Schichten von Unternehmenskultur beschreibt: Grundannahmen, Werte, Rituale und Symbole.

Fehlerkultur als Wirtschaftsfaktor

Diskussion über die Notwendigkeit einer offenen Fehlerkultur, die das Vertrauen stärkt und zur geschäftlichen Nachhaltigkeit beiträgt. Fehlermanagement als Teil der Unternehmenskultur.

Praktische Tipps zur Kulturentwicklung

Vanessa und Harald geben Tipps, wie Unternehmen kulturelle Veränderungen anstoßen und Raum für mehr Motivation und Innovation schaffen können, beispielsweise durch Rituale und strukturellen Freiraum.

Links & Ressourcen

  • Vanessa Daun — Vanessa Daun ist Inhaberin des BoP-Transformationsteams, Expertin für Organisationsentwicklung, Supervision, Executive Sparring sowie emotionale Intelligenz in Unternehmen und Führung. Sie ist Co-Autorin des Buches „Das BoP-Prinzip“, das Veränderungsprozesse im Mittelstand mit Fokus auf Balance of Performance und Mitarbeiterzentrierung beschreibt.

  • Gert Hofstede — Geert Hofstede war ein niederländischer Sozialpsychologe und Kulturwissenschaftler, der durch seine bahnbrechende Forschung zu Kulturdimensionen bekannt wurde, basierend auf einer Studie mit über 100.000 IBM-Mitarbeitern weltweit. Sein Werk, einschließlich des Kulturzwiebel-Modells, analysiert Zusammenhänge zwischen nationalen Kulturen und Unternehmenskulturen und dient als Grundlage für interkulturelles Management.

  • Uwe Fehlhagen — Uwe Velhagen ist Senior Partner bei philios, einem Spezialisten für Vertrieb und Führungsentwicklung, mit langjähriger Erfahrung beim Hilti-Konzern in Führungs- und Kulturentwicklungsrollen. Als diplomierter Bauingenieur und Betriebswirt begleitet er Unternehmen als Experte für Kulturentwicklung, Transformation, Coaching und Diversity & Inclusion.

  • Ingo Lück — Ingo Lück ist Geschäftsführer der Lück Invest GmbH, die sich an kleinen und mittelständischen Unternehmen mit Schwerpunkt im Handwerksbereich beteiligt und Gründer unterstützt. Er spricht in Podcasts über Unternehmenskultur, Kulturentwicklung im Mittelstand und strategische Personalentwicklung.

  • Prof. Dr. Badura — Prof. Dr. Bernhard Badura ist emeritierter Professor der von ihm mitbegründeten Fakultät für Gesundheitswissenschaften an der Universität Bielefeld und Pionier des betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM). Seine Forschungsschwerpunkte umfassen Unternehmenskultur, Kulturentwicklung, Organisationsdiagnostik und den Zusammenhang zwischen Sozialkapital, Mitarbeitergesundheit und Unternehmenserfolg.

Erwähnt in dieser Episode

  • Harald Kiefer (Person) — Host des BOBcasts und Organisationsprofi mit Führungserfahrung.

  • Landjuni-Modell (Konzept) — Ein Modell zur Stärkung von sicherem Raum und Vertrauensmanagement in Unternehmen.

Häufige Fragen

Was ist Unternehmenskultur und warum ist sie wichtig?
Unternehmenskultur umfasst die gemeinsamen Werte, Überzeugungen und Verhaltensweisen, die den Alltag in einem Unternehmen prägen. Sie ist wichtig, weil sie das Arbeitsklima, die Zufriedenheit der Mitarbeiter und den wirtschaftlichen Erfolg erheblich beeinflusst.
Wie kann eine offene Fehlerkultur Unternehmen helfen?
Eine offene Fehlerkultur fördert Vertrauen, indem sie den Mitarbeitern die Angst nimmt, für Fehler bestraft zu werden. Dies steigert die Innovationsbereitschaft und ermöglicht es, aus Fehlern zu lernen, was wiederum zu besseren Ergebnissen führt.
Was ist das Kulturzwiebel-Modell?
Das Kulturzwiebel-Modell von Gert Hofstede beschreibt die verschiedenen Ebenen der Unternehmenskultur: Grundannahmen, Werte, Rituale und Symbole. Es hilft, die verborgenen Strukturen und Regeln innerhalb einer Organisation zu verstehen.
Wie kann man Unternehmenskultur messen und verändern?
Unternehmenskultur kann durch strukturierte Beobachtungen, Mitarbeiterbefragungen und das Implementieren von neuen Ritualen gemessen und verändert werden. Eine klare Kommunikation und das Vorleben der gewünschten Werte durch Führungskräfte sind entscheidend.
Warum ist der Mittelstand besonders auf Unternehmenskultur angewiesen?
Der Mittelstand profitiert besonders von einer starken Unternehmenskultur, da sie die Einheit in kleineren Teams stärkt und schneller auf Marktänderungen reagieren lässt. Eine positive Kultur kann die Fluktuation reduzieren und die allgemeine Produktivität steigern.
Ressourcen & Links12

Person

  • Vanessa DaunPerson

    Host des BOBcasts, Co-Autorin und Visionärin des BOB Prinzips.

    Vanessa Daun ist Inhaberin des BoP-Transformationsteams, Expertin für Organisationsentwicklung, Supervision, Executive Sparring sowie emotionale Intelligenz in Unternehmen und Führung. Sie ist Co-Autorin des Buches „Das BoP-Prinzip“, das Veränderungsprozesse im Mittelstand mit Fokus auf Balance of Performance und Mitarbeiterzentrierung beschreibt.

    WebseiteVanessa Daun ist Inhaberin des BoP-Transformationsteams, Expertin für Organisationsentwicklung, Supervision, Executive Sparring sowie emotionale Intelligenz in Unternehmen und Führung. Sie ist Co-Autorin des Buches „Das BoP-Prinzip“, das Veränderungsprozesse im Mittelstand mit Fokus auf Balance of Performance und Mitarbeiterzentrierung beschreibt.
  • Harald KieferPerson

    Host des BOBcasts und Organisationsprofi mit Führungserfahrung.

  • Gert HofstedePerson

    Autor des Kulturzwiebel-Modells, das verschiedene Dimensionen der Unternehmenskultur beschreibt.

    Geert Hofstede war ein niederländischer Sozialpsychologe und Kulturwissenschaftler, der durch seine bahnbrechende Forschung zu Kulturdimensionen bekannt wurde, basierend auf einer Studie mit über 100.000 IBM-Mitarbeitern weltweit. Sein Werk, einschließlich des Kulturzwiebel-Modells, analysiert Zusammenhänge zwischen nationalen Kulturen und Unternehmenskulturen und dient als Grundlage für interkulturelles Management.

    WebseiteGeert Hofstede war ein niederländischer Sozialpsychologe und Kulturwissenschaftler, der durch seine bahnbrechende Forschung zu Kulturdimensionen bekannt wurde, basierend auf einer Studie mit über 100.000 IBM-Mitarbeitern weltweit. Sein Werk, einschließlich des Kulturzwiebel-Modells, analysiert Zusammenhänge zwischen nationalen Kulturen und Unternehmenskulturen und dient als Grundlage für interkulturelles Management.
  • Uwe FehlhagenPerson

    Ehemals von der Hilti, heute Unternehmer, diskutiert Unternehmenskultur und Wirtschaftlichkeit.

    Uwe Velhagen ist Senior Partner bei philios, einem Spezialisten für Vertrieb und Führungsentwicklung, mit langjähriger Erfahrung beim Hilti-Konzern in Führungs- und Kulturentwicklungsrollen. Als diplomierter Bauingenieur und Betriebswirt begleitet er Unternehmen als Experte für Kulturentwicklung, Transformation, Coaching und Diversity & Inclusion.

    WebseiteUwe Velhagen ist Senior Partner bei philios, einem Spezialisten für Vertrieb und Führungsentwicklung, mit langjähriger Erfahrung beim Hilti-Konzern in Führungs- und Kulturentwicklungsrollen. Als diplomierter Bauingenieur und Betriebswirt begleitet er Unternehmen als Experte für Kulturentwicklung, Transformation, Coaching und Diversity & Inclusion.
  • Ingo LückPerson

    Unternehmer bei Lück Invest, spricht über Kulturentwicklung im Mittelstand.

    Ingo Lück ist Geschäftsführer der Lück Invest GmbH, die sich an kleinen und mittelständischen Unternehmen mit Schwerpunkt im Handwerksbereich beteiligt und Gründer unterstützt. Er spricht in Podcasts über Unternehmenskultur, Kulturentwicklung im Mittelstand und strategische Personalentwicklung.

    WebseiteIngo Lück ist Geschäftsführer der Lück Invest GmbH, die sich an kleinen und mittelständischen Unternehmen mit Schwerpunkt im Handwerksbereich beteiligt und Gründer unterstützt. Er spricht in Podcasts über Unternehmenskultur, Kulturentwicklung im Mittelstand und strategische Personalentwicklung.
  • Prof. Dr. BaduraPerson

    Forscher auf dem Gebiet der Unternehmensgesundheit und Kulturwandel.

    Prof. Dr. Bernhard Badura ist emeritierter Professor der von ihm mitbegründeten Fakultät für Gesundheitswissenschaften an der Universität Bielefeld und Pionier des betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM). Seine Forschungsschwerpunkte umfassen Unternehmenskultur, Kulturentwicklung, Organisationsdiagnostik und den Zusammenhang zwischen Sozialkapital, Mitarbeitergesundheit und Unternehmenserfolg.

    WebseiteProf. Dr. Bernhard Badura ist emeritierter Professor der von ihm mitbegründeten Fakultät für Gesundheitswissenschaften an der Universität Bielefeld und Pionier des betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM). Seine Forschungsschwerpunkte umfassen Unternehmenskultur, Kulturentwicklung, Organisationsdiagnostik und den Zusammenhang zwischen Sozialkapital, Mitarbeitergesundheit und Unternehmenserfolg.

Konzept

  • Landjuni-ModellKonzept

    Ein Modell zur Stärkung von sicherem Raum und Vertrauensmanagement in Unternehmen.

Transkript295 Segmente
0:01

Speaker 0

Hallo und herzlich willkommen zum BOBcast, dein Podcast für alle, die den Mittelstand mutig gestalten. Und hier sind eure Hosts, Vanessa Daun, Autorin, Unternehmensentwicklerin

0:11

Speaker 0

und Visionärin hinter dem BOB Prinzip und Harald Kiefer, Organisationsprofi mit jahrzehntelanger Führungserfahrung. Wir wünschen viel Spaß beim Zuhören.

0:20

Speaker 1

Ja, hallo, herzlich willkommen. Der Harald ist neben mir, ich bin da in unserem Bobbcast Studio für eine weitere Folge der Bobbcast, Mittelstand, mutig,

0:30

Speaker 1

gestalten. Alle 2 Wochen kommt der Harald zu mir und nicht zu mir, also wir kommen zusammen. Und Harald bringt mir aus seinen 2 Wochen ein Thema mit, was ihn entweder

0:40

Speaker 1

grade kürzlich oder während der 2 Wochen bewegt hat. Und ich guck mal, was ich so Wertvolles dazu beizutragen habe.

0:47

Speaker 2

Ja, hallo Vanessa.

0:48

Speaker 1

Hallo Dieter Harald.

0:49

Speaker 2

Freu mich auch, dass wir heute wieder hier sind, dass wir heute wieder erzählen können zu 'nem Thema, das sicherlich allgemein interessant ist, hoffen wir sehr. Ich hab auch was mitgebracht. Und

0:59

Speaker 2

zwar hab ich die Freude, den Leiter 1 großen Abteilung zu beraten, Mhm. Die sehr unter Druck sind, die schnell

1:09

Speaker 2

sein müssen in manchen Dingen. Auch nicht immer genügend Zeit haben, lange sich lange zu beraten, sondern im Moment ist eine sehr fordernde

1:19

Speaker 2

Zeit, das ist auch selbstgemacht zum Teil. Mhm. Sie haben Kollegen verloren, es wurde nicht nachbesetzt, aber die Arbeit bleibt. Das heißt, die, die noch da sind, müssen die Arbeit machen,

1:29

Speaker 2

die vorher mehr Menschen gemacht haben. Und ich nehm mal an, das kennen viele, das ist eine, das ist eine zurzeit. Das meint ja, mit mit weniger mehr machen

1:38

Speaker 2

ist so was, was, glaub ich, viele erleben. So, und da wollt ich grad nicht erzählen. Das Wichtigste ist, dass in dieser Situation der Leiter dieser Abteilung zu mir sagt, was er überhaupt nicht verstehen kann,

1:48

Speaker 2

ist, natürlich geht was schief. Natürlich klappt was nicht. Aber das Erste, was die meisten zu ihnen sagen, ist, dass der oder der dran schuld ist, dass der oder der den

1:58

Speaker 2

Fehler gemacht hat, dass Sie da nix dafür können. Und er sagt immer, wieso verwenden die so viel Energie darauf zu belegen, dass Sie

2:08

Speaker 2

nix damit zu tun haben? Darum geht's auch gar nicht. Das ist auch das, was er gar nicht will. Und na ja, er fragt mich, wie wie wie kann man damit umgehen? Wo woher kommt das?

2:18

Speaker 2

Und ich hab die Antwort, die passt doch zum Titel unserer heutigen Folge. Mhm. Das hat irgendwas mit der Unternehmenskultur zu tun. Ja. Und darüber wollen wir heute reden. Über irgendwas mit den

2:28

Speaker 2

Oder irgendwas irgendwas dann ein bisschen präziser in den Griff zu kriegen. Aber es hat wohl was damit zu tun.

2:34

Speaker 1

Ja, vielleicht. Ja, wer weiß. Meine Aufgabe ist es ja immer irgendwo in deiner Beschreibung, also erst mal gut hinzuhören und irgendwo in deiner Beschreibung, also erst mal gut hinzuhören und irgendwo in deiner Beschreibung

2:44

Speaker 1

einen Absprung für eine mögliche Geschichte, für ein mögliches Storytelling zu finden. Mhm. Und ich habe

2:54

Speaker 1

mich entschieden, ganz intuitiv meiner Eingebung zu folgen.

2:59

Speaker 2

Hat bis jetzt ja immer ganz gut funktioniert.

3:01

Speaker 1

Wir erleben einen Kaufmann in Südamerika, spanischsprachigen Südamerika auf Reisen. Die Reise ist grad sehr beschwerlich, Hitze, viel

3:11

Speaker 1

Staub, ja. Und wir kennen das wahrscheinlich alle. Irgendwann haben wir das Verlangen, einfach mal 'n Wegesrand anzuhalten. Und bestenfalls, wenn wir grad so auf Reisen sind, an einem

3:21

Speaker 1

Ort und an einem Punkt, wo es vielleicht auch noch was Attraktives zu sehen, zu trinken oder sich gut außen Oder Schatten gibt, genau. Unser Kaufmann hält auch an

3:31

Speaker 1

am Wegesrand und zwar an einem Punkt, wo er einen Mann vor seinem Haus Körbeflechten sieht. Mhm. Dann denkt er sich, okay, hier mach ich jetzt mal

3:41

Speaker 1

eine Pause und dann hab ich ja noch was zu sehen. Dann als er näher tritt, sieht er der diesen Mann, der ganz tolle filigrane

3:51

Speaker 1

Körbe flechtet, ja. Und der Kaufmann fragt, boah, tolle Körbe, was kostet denn sonen Korb? Da sagt der Mann am Wegesrand, 20

4:01

Speaker 1

Bezos. Denkt sich der Kaufmann, oh, das war 'n guter Preis, so fast 'n Schnäppchen, denn die Körbe sind wirklich mit sehr bunt sehr gut verarbeitet,

4:11

Speaker 1

fast wie 'n Bild sieht das aus, ja, fast wie 'n Gemälde. Findest der Kaufmann nur super. Mit diesen Kerben, mit sonem Korb kann ich in der Stadt bei den Touristen

4:21

Speaker 1

richtig gutes Geschäft machen. Und ist 'n Kaufmann. Ist 'n Kaufmann. Also fragt er, okay, ein Korb 20 Pesos. Was ist denn, wenn ich gleich 20 nehme?

4:31

Speaker 1

Und dann sagt der sagt der Mann am Wegesrand, ja, dann kostet's 500 Pesos. Genau und so guckt der Kaufmann auch und sagt, Moment.

4:41

Speaker 1

In der Theorie, wenn ich mehr nehme, sollte es doch weniger kosten. Da lächelt denen der Mann am Wegesrad an und sagt, ja, Einkorb flechten.

4:51

Speaker 1

Mhm. Das ist Freude. Aber 200 Körbeflechten, das ist viel, viel, viel Arbeit.

5:03

Speaker 1

Hast das irgendwie?

5:06

Speaker 2

Ja, also Nein. Doch, doch. 1 1 ist erst mal ganz leicht.

5:10

Speaker 1

Ja.

5:11

Speaker 2

Das die die Tür, die die die seh ich sofort. Und dann kann ich sofort sagen, ganz offensichtlich hat der Korb Flechter in, also bemisst den

5:20

Speaker 2

Wert dessen, was er herstellt, nicht nur am Preis, den er dafür nimmt, Mhm. Sondern es macht ihm Freude, es macht es geht ihm den Korb, es geht ihm auch die Zeit, die er verbringt, wer Also all

5:30

Speaker 2

das fantasier ich da jetzt rein. Mhm. Aber ganz offensichtlich ist das Geld, das, was der Kaufmann da in den Vordergrund ist bei Weitem nicht der einzige Wert, den er da oben sieht.

5:40

Speaker 2

Das wäre so was, was mir sofort einleuchtet und was auch was mit mit meinem Abteilungsleiter zu tun hat,

5:50

Speaker 2

da kommen wir vielleicht noch 'n bisschen vertieft da drauf.

5:53

Speaker 1

Ja, das Herzberg Modell in Südspanien, also Südamerika, genau, ne. Da geht's ja dadrum, okay, Geld ist 'n gutes Gehalt ist wichtig, aber der Raum, in

6:03

Speaker 1

dem ich das gute Gehalt verdiene. Es ist etwas, was Mitarbeitende vielleicht zu mir bringt, aber nicht, was Mitarbeitende hält und vor allen Dingen nicht motiviert, ne. Nee, also Backmodell ist ja nach Motivation.

6:14

Speaker 1

Ich hab mich selber ja son bisschen überrascht mit meiner eigenen mit meinem eigenen Storytelling, bevor, dass Du da was findest. Ich hab von deinem Unternehmen gehört,

6:25

Speaker 1

Du hast nicht Unternehmen gesagt, Du hast Abteilung, ne?

6:27

Speaker 2

Das ist noch keine und nah an größeren Unternehmen.

6:30

Speaker 1

Habe ich gehört, dass jetzt unter Druck son Verhalten sichtbar wird, was den Abteilungsleiter irritiert, nämlich dass ein

6:40

Speaker 1

Fehler, also dass die erste Reaktion auf einen Fehler oder auf etwas, was schiefgeht, sagen wir's mal lieber so, ist zu beweisen, dass es nicht bei einem selber

6:49

Speaker 1

durch einen selber schiefgegangen ist. Es ist ja diese viel berühmte Fehlerkultur. Ich glaube, wenn ich jetzt selber mal mal versuche, 'n Absprung zu wagen

6:59

Speaker 1

von der Geschichte hin zu deinem Beispiel. Unternehmenskultur ist ja etwas, das wie son unausgesprochener Code. Mhm.

7:09

Speaker 1

Ne, also Unternehmenskultur ist etwas, das ist in den seltensten Fällen sichtbar und vor allen Dingen nicht, wenn's entspannt und gut läuft.

7:19

Speaker 1

Mhm. Aber wenn wir, da haben wir schon wieder son Brennglas, in irgendeiner Folge hatten wir auch schon mal 'n Brennglas. Wenn wir 'n Brennglas drauflegen und das passiert meistens, wenn viel Druck entsteht oder über eine

7:29

Speaker 1

lange Zeit, das hab ich bei dir auch rausgehört, über eine lange Zeit viel Druck auch da war, sehen wir auf einmal Verhaltensweisen nah und deutlich, wo wir uns fragen,

7:39

Speaker 1

wo kommt das denn her, ne? Und Kultur, Unternehmenskultur hat tatsächlich etwas mit dem,

7:49

Speaker 1

was ist der Rahmen, der Lebensraum, Arbeit? Wie ist der gestaltet und welche verbindlichen und unsichtbaren Vereinbarungen haben wir eigentlich

7:58

Speaker 1

dadrin, ja? Also welche Codes steuern uns eigentlich so untereinander? Und bei dir, also nicht bei dir, sondern da in dem Unternehmen, scheint es irgendetwas zu

8:08

Speaker 1

geben, was es unsicher macht, wenn ich 'n Fehler mache oder wenn was schiefgeht? Denn was würdest Du dir denn wünschen?

8:18

Speaker 2

Die die Was ihn am meisten bedrückt hat, war, dass er gesagt hat, wir haben ohnehin nicht viel Zeit. Wir haben auch nicht unbegrenzt Kraft

8:28

Speaker 2

und jetzt verwenden die viel Energie auf eine Frage, die für mich völlig nebensächlich ist. Es geht ja darum, dass wir Erfolg haben. Bin ja. Und ja, meine Idee ging auch in

8:38

Speaker 2

die Richtung, dass ich gesagt habe, das bedeutet ja was, wenn so viel Energie in diese Richtung verwendet wird. Mhm. Fühlen Sie sich denn sicher? Haben Sie denn

8:48

Speaker 2

wirklich aus kulturellen Gründen die Sicherheit, dass Fehler dazugehören? Hat man dir einfach aufgefallen, ja, bei uns dürfen 'n Fehler passieren, wegen 'ner Fehlerkultur

8:58

Speaker 2

oder haben Sie begründet, anders anzunehmen, dass Sie selbst auch in Gefahr sind?

9:02

Speaker 1

Ja, toll. Ich kann dann ganz viel, Entschuldigung, wenn ich dich da so, wenn ich da so sportlich reingrätsche, ich kann an ganz vielen Stellen an anfassen. Und zwar in dem Moment, Du sagst ja auch,

9:12

Speaker 1

ne, also Du hast ja fast schon den Übertrag gemacht, das liegt aber daran, dass Du das Unternehmen ja begleitest, ne. Du fragst direkt nach, was habt 'n ihr für eine Fehlerkultur? Wie geht ihr mit Fehlern ja? Und was

9:22

Speaker 1

steckt dahinter, dass etwas nicht gesagt wird, sondern ins Außen verwiesen wird und welche welche Furcht kann da sein? Mhm. So, da haben wir einmal, da haben wir aus unserer Perspektive ganz viele Modelle,

9:32

Speaker 1

aber grundsätzlich, ich kenn das Mir fällt ein, tatsächlich habe ich grade in einem der Projekte ein Unternehmen, in dem das genauso passiert auf der großen Produktionsfläche,

9:42

Speaker 1

Mittelstand auch viel Druck wie, ne, es scheint ja grade in zu sein, so. Ich finde total wichtig,

9:52

Speaker 1

dass wir einmal kurz drauf gucken, Unternehmenskultur, denn wir kommen öfter mal, ich weiß nicht, ob's dir so geht, aber ich weiß, dass wir mitm BOP Team ja immer wieder mal kommen und

10:01

Speaker 1

sagen, okay, wir begleiten wir begleiten euer Unternehmen und dahin, wo ihr es hinhaben wollt. Mhm.

10:11

Speaker 1

Und irgendwann, nee, nicht irgendwas, ganz am Anfang stellen wir die Frage nach Werten, stellen wir die Frage nach diesen Codes, nach der Unternehmenskultur, zu begreifen, was ist denn

10:21

Speaker 1

da schon? Und dann merken wir auf der anderen Seite ganz oft, oh, da ist son, oh, nee, können wir uns direkt mal mit dem Problem, das wir da haben, beschäftigen? Ja, also mit dem operativen können wir schneller werden andere Prozesse, Lean Prozesse für, ne,

10:34

Speaker 1

ist in meinem Unternehmen dann einführen. Und wir dann sagen, ja, das können wir. Aber grundsätzlich gilt es, die Frage zu stellen, was mit was könnt ihr

10:43

Speaker 1

das kulturell unter Was braucht es an Haltung und Freiheit? Und Du sagst ja auch, die oder dein da die der Mensch, den Du begleitest,

10:53

Speaker 1

ja, sagt ja auch, die investieren da so viel Zeit rein. Und ihm ist was ganz anderes wichtig als Ergebnis, ja, aber wenn wir davon ausgehen, dass Menschen immer einen guten Grund haben,

11:04

Speaker 1

Energie und Zeit in etwas zu investieren, dann investieren Sie Zeit in etwas, etwas sichtbar zu machen, in etwas, was Sie damit haben wollen und was wollen Sie damit haben? Sie

11:14

Speaker 1

wollen eine Sicherheit haben.

11:16

Speaker 2

Es geht ihnen Ja. Das, was uns allen am nächsten liegt, die persönliche Sicherheit.

11:20

Speaker 1

Ja, total. Und ne, auch da haben wir viele Modelle, von denen wir wissen, ne, wir müssen da, dann müssen wir auf alle zuallererst hingucken, wie können wir Sicherheit herstellen? 1

11:30

Speaker 1

unserer, das weiß ich, Harald, dass uns das verbindet. 1 der Modelle, mit dem Harald und ich verbunden sind, das ist 'n Choni Modell, aber das sei dahingestellt. Aber

11:40

Speaker 1

grundsätzlich, was

11:40

Speaker 2

ist Das kommt ja auch noch in einem der späteren

11:43

Speaker 1

Ja. Des Armnersfolgen.

11:45

Speaker 2

'n tolles Modell.

11:45

Speaker 1

Ja, das ist echt 'n tolles Modell. Ja, Cliffhanger, ja. Was glaubst Du denn, was vermutest Du denn, ist die Grundannahme? Ich

11:53

Speaker 2

vermute, dass in in Unternehmen, in denen Mitarbeiter die Investitionen in eigene Unantastbarkeit Mhm. Hochschreiben

12:04

Speaker 2

im Fehlerfall, der natürlich überall passiert. Und er passiert überall, wo Teams arbeiten, auch in Abhängigkeiten voneinander. Also die Frage,

12:14

Speaker 2

wo ist es passiert, die ist absolut berechtigt. Mhm. Nur wenn sie die Schuld suchen, Du magst ja The Wort Unterschiede. Mhm. Für mich ist jeder Unterschied, such nicht die

12:24

Speaker 2

Schuld, such die Verantwortung. Mhm. Wenn Du die Verantwortung suchst und wenn Du jemanden im Team identifizierst, wo Du sagst, da ist es passiert, dann suchst Du es aber nicht,

12:34

Speaker 2

ihn dann irgendwie zu bestrafen oder zu belangen, sondern mit ihm gemeinsam zu überlegen, was können wir tun, dass das bei dir nicht mehr passiert?

12:42

Speaker 1

Und die Antwort zu finden.

12:43

Speaker 2

Die Antwort. Verantwortung. Weil, das sagte ja auf meinen meiner Kindheit, wir wollen unsere Produkte verbessern. Wir wir haben 'n Ziel. Und das Ziel ist nicht, möglichst viele Leute zu entlarven, die Fehler machen. Das

12:53

Speaker 2

ist überhaupt kein Unternehmensziel. Aber wenn das Unternehmen damit umgeht, indem sie auf Leute zeigt, indem sie Leute öffentlich schlecht dasteht

13:03

Speaker 2

stellen lässt, vielleicht bei Bevölkerungsgesprächen, ach, Sie wissen noch damals. Mhm. Wenn das in irgendeiner Weise Ihnen wieder begegnet, dann werden sie sich immer absichern. Also für mich

13:13

Speaker 2

wär's, bitte such die Verantwortung und nicht die Schuld.

13:15

Speaker 1

Mhm. Total. Also ich find ja vieles total spannend. Vielleicht hilft es auch noch mal für die diejenigen, dass wir noch einmal dieses diesen Begriff, ich finde, das ist beide wie son

13:25

Speaker 1

Schlagwort oder eine Headline Unternehmenskultur. Was bedeutet das denn? Und es gibt son ganz berühmtes Modell, das man sich so schön bildlich vorstellen kann, weil das weil

13:35

Speaker 1

das ursprünglich mal in 1 Zwiebel dargestellt wurde. Die Frauen von uns kennen den Zwiebellook, ja. Das Prinzip ist das seltener.

13:43

Speaker 2

Ich auch.

13:43

Speaker 1

Ja, oh, Verzeihung, ja. Und die Männer anscheinend auch. Und

13:46

Speaker 2

dann wärmer wird?

13:47

Speaker 1

Ja, genau. Was dann?

13:48

Speaker 2

Dann zieht man 1 noch mal dann aus. Genau. Dass man der Temperatur entspricht.

13:51

Speaker 1

Nee, bei 1 Zwiebel Ja. Schält man sich an oder aus. So, genau. Und im Innen der Zwiebel, es kommt von Gert Hofstede. Ich glaube, er spricht sich Gert Hofstede, aber da bin ich mir

14:01

Speaker 1

nicht bin ich ganz sicher. Also in der im Blinden Ich

14:04

Speaker 2

bin ich richtig.

14:05

Speaker 1

Aber Zwiebel. Zwiebel heißt Zwiebel. Im Innen der Zwiebel, schauen wir doch mal, ne. Also womit starte ich, wenn ich mich denn anziehen würde mit 1 Zwiebel? In im Innen der Kulturzwiebel

14:15

Speaker 1

ist die Grundannahme. Mhm. Und die Grundannahme ist das, was ich vorhin gesagt habe, dieser unausgesprochene Code, ja. Wir kennen das aus der Persönlichkeitsentwicklung

14:25

Speaker 1

auch mit, oh, jetzt hab ich's grad nur auf Englisch, glauben selbst. So. Genau. Also welche Grundannahme steckt dahinter? Bei dir hör ich ja ab, nicht

14:35

Speaker 1

bei dir, aber in dem Unternehmen gibt es ja irgendwas mit, wenn ich einen Fehler mache, ja? Wenn ein wenn ein Missgeschick

14:45

Speaker 1

passiert und ich bin Teil oder ich bin in der Verantwortung, dann mhm, mhm, mhm, mhm. So, also Pünktchen, Pünktchen, Pünktchen heißt mein mhm, mhm, mhm,

14:55

Speaker 1

ja. Es könnte zum Beispiel auch sein, wenn sichtbar wird, dass ich in der Verantwortung nicht mehr der Fachexperte mit der

15:05

Speaker 1

besten Antwort bin, dann glaubt man mir nicht mehr. Oder eine Grundannahme könnte noch tiefer sein, ich muss immer fehlerfrei

15:15

Speaker 1

handeln, damit ich hier im Unternehmen sicher sein kann.

15:20

Speaker 2

Ich würde noch 'n Stock tiefer trinken.

15:22

Speaker 1

3 gerne.

15:23

Speaker 2

Wenn bei mir eine Schuld gesucht wird, klingt das ja auch fahrlässig, nicht richtig aufgepasst, faul gewesen, zu spät gekommen.

15:33

Speaker 2

Mir wird offensichtlich nicht so gebilligt, dass das Produkt, das es geht, auch mein Produkt ist, dass ich gerne einen Korb flechten möchte.

15:43

Speaker 2

Das und nicht nur, Geld zu verdienen, sondern sonst hätte ich die Gelegenheit genutzt und diesem Kaufmann jede Menge Kabel verkauft, sondern ich will auch einen Korb flechten.

15:51

Speaker 1

Sehr, sehr schön. Ja, genau. Das der Kern der Zwiebel, besser hätt ich's gar nicht formulieren können, Harald. Nächste, ne, nächste Schale

16:01

Speaker 1

wären die Werte. Mhm. Auf Basis und Werte beschreiben immer etwas, was wir im Miteinander Also ne, das eine ist wirklich im Kern bei uns

16:11

Speaker 1

individuell. Und jetzt geht es das Miteinander. Also Werte beschreiben immer, wie wollen wie gehen wir hier miteinander so. Mhm. Was ich spannend

16:21

Speaker 1

an der Stelle finde, das kann ich grad gar nicht übersetzen, ich grad gar nicht übersetzen. Im Miteinander ist es ja grade, wenn im Außen quasi gesagt wird, da und da ist es entstanden, also immer

16:31

Speaker 1

ins Außen verwiesen wird. Was ist denn das dann fürn Wert des Miteinanders?

16:38

Speaker 2

Zumindest eine ganze Unsicherheit. Ja. Also keinen Stabilität, jetzt sind wir mit der Valenchoni, noch mal den Cliffhanger. Mhm. Wenn ich das Vertrauen nicht habe, wenn ich in in diesem

16:48

Speaker 2

in diesem Miteinander eine Vertrauensbasis habe, hab ich auch keine Angst, einen Entzug zu gestehen. Das ist mir durchgerutscht, aber ohne Vertrauen kann ich das nicht riskieren. Das ist viel

16:58

Speaker 2

zu gefährlich.

16:59

Speaker 1

Was im Umkehrschluss übrigens heißen würde, dass vertrauensbildende Interventionen oder Maßnahmen da wahrscheinlich 'n ganz groß guter Hebel Ja, ja. Ne, genau so.

17:09

Speaker 1

Wir ziehen noch eine Schale mehr an, eine Jacke mehr. Helden und Rituale. Was heißt 'n das jetzt? Das heißt, nix anderes als Führungskräfte.

17:19

Speaker 1

Was machen denn die? Wie verhalten denn die sich, die quasi am sichtbarsten sind in dem Unternehmen? Also sie müssen nicht automatisch Führungskräfte sein. Es gibt informelle

17:29

Speaker 1

Helden in einem Unternehmen. Was sind denn die Geschichten, die geschrieben werden? Wenn das jetzt auch vielleicht nicht auf dein Beispiel passt, zum Beispiel meine Generation, wir sind 'n

17:39

Speaker 1

bisschen auseinander, Jahre. Ich weiß. Sicher. Aber meine Generation, jetzt kommt gar nichts Positives, die Geschichten, die mit denen ich

17:49

Speaker 1

aufgewachsen bin, sind oftmals Geschichten von Menschen, die durch viel, viel Fleiß und Mühe auch

18:01

Speaker 1

Geschäft ein Unternehmen aufgebaut haben. Das heißt, wenn das weiterhin die Helden und Rituale sind meiner Generation, ja, das sind

18:10

Speaker 1

ja heute in der heutigen Generation, da haben wir auch son, ne, den berühmten Gender Gap. Das sind Helden und Rituale, die hinterfragt werden, aber ich bin natürlich

18:20

Speaker 1

mit denen aufgewachsen. Das heißt, die haben ja auch Wirkung auf mich. Gleiches gibt's in den Unternehmen und in deinem mit Sicherheit auch. Wenn sich die Leute

18:30

Speaker 1

da umgucken und sagen, was sind denn bei, welche Helden haben wir denn? Welche Geschichten schreibt man denn hier? In in welchen Ritualen leben wir? Und ist es vielleicht

18:40

Speaker 1

'n Held von Unfehlbarkeit und Stärke? Mhm. Ja? Und auch das, ne? Also das ist quasi der die nächste Schicht unserer Kulturzwiebel Zwiebel oder die von

18:50

Speaker 1

dem Pferd Hofstede, die wie ich ihn weiternenne. Und dann haben wir Symbole. Und Symbole, also nächste Schale, ne, wir haben quasi die Winterjacke

19:00

Speaker 1

mittlerweile schon an, ja. Welch durch welche Symbole wird das Unternehmen sichtbar? Mhm. Wieder nicht in deinem

19:09

Speaker 1

Beispiel, aber vielleicht kannst Du's gleich übertragen. Ich erinnere mich, dass wir in 1 Kulturentwicklung, das ist jetzt 'n paar Jahre her schon, in einem großen Maschinenbaubetrieb,

19:20

Speaker 1

sag ich jetzt mal dazu, großer Maschinenbau, da war es den Menschen unglaublich wichtig, dass, wenn sie in die Mittagspause fuhren, dass sie dies

19:30

Speaker 1

die Jacke, also apropos Jacke, wahrscheinlich komm ich deswegen drauf, Okay. Die Jacke des Unternehmens anhatten. Mhm. Vom Azubi bis, ja? Und und die trafen sich dann an, ich

19:40

Speaker 1

das ist, der Rest ist jetzt reine Fantasie, an der Currywurst, Muhne, ja? Und man konnte schon erkennen, ach, das sind die von dem und das sind die von dem. Und weil die

19:49

Speaker 1

da zu der Zeit stolz drauf waren, das waren Symbole, ja. Oder bestimmte Autos können auch Symbole sein, ja. Oder ich hab mal eine

19:59

Speaker 1

in einem Bauunternehmen, das ich begleitet habe, habe ich mal eine Thermoskanne mitbekommen. Das war ein Symbol und das hatten spannenderweise ganz viele der Mitarbeitenden, ja,

20:09

Speaker 1

so. Also das ist die nächste Schale, die äußerste Schale dieser Kulturzibel. Ich würde fast sagen, das Schaufenster, das, was man sieht. Ja. Ja. Ja.

20:19

Speaker 2

Das, was Du gar nicht erklärst, sondern was man einfach

20:21

Speaker 1

Genau.

20:23

Speaker 2

Zum Teil auch nur beiläufig sieht.

20:24

Speaker 1

Ja. Und wenn wir jetzt diese gesamte Zwiebel angucken, kann man sagen, so beschreiben wir Unternehmenskultur. Mhm. Und wenn wir

20:34

Speaker 1

dann so was haben wie das, was Du da beobachtet hast oder tatsächlich, das die für die Führungskraft oder der Abteilungsleiter dieser Abteilung, dann ist ja die Frage, in welcher Schicht

20:44

Speaker 1

des Ganzen passiert ist. Also wo ist die betroffene Schicht, Mhm. Wo es sich grade am meisten abspielt? Und dann ist ja schon mal sone erste Idee

20:54

Speaker 1

zu, wie kann ich denn da hilfreich, wie kann ich Genau. Mich da wär hilfreich, kulturell was aufbauen, ne? Was vielleicht verloren gegangen ist oder aber noch nicht da war und sich

21:04

Speaker 1

verändern.

21:04

Speaker 2

Die Schalen, die Du geschrieben Ja. Hat von der Zwiebel, haben für mich alle 1 gemeinsam, sie regeln die Beziehung untereinander. Sie regeln

21:15

Speaker 2

die gegenseitige Wertschätzung. Ja. Und das ist für mich der Kern von Kultur. Also wenn wenn wir über Kultur sprechen, dann kann das alles Mögliche sein. Das ist auch völlig wurscht. Mhm.

21:24

Speaker 2

Also man könnte auch, wenn Du von den Generationen sprichst, von denen Du vorhin gesprochen hast, sagen, Pünktlichkeit ist ein Wert, der zur Kultur gehört. Mhm. Ich würde das jetzt nicht mehr sagen.

21:34

Speaker 2

Ich glaube, das war auch, also meine Generation, die was, Helden und was waren die, dass Tenetrittwood. Die waren auch extrem fleißig. Die waren aber vor allen Dingen auch pünktlich. Mhm. Und

21:44

Speaker 2

die waren ordentlich. Ihr kennt wahrscheinlich auch alle viele solcher Begriffe, die offensichtlich für sich gestanden haben, ohne dass wir wussten, welchen Zweck hat das

21:54

Speaker 2

eigentlich? Aber pünktlich zu sein, weil die anderen auf dich warten. Mhm. Und weil alle anderen in der Konferenz bereits da sind und Du permanent 5 Minuten zu spät kommst, Das ist für mich 'n

22:04

Speaker 2

Verstoß gegen eine Kultur und das ist für mich sinnvoll, weil Du die Beziehung störst.

22:08

Speaker 1

Total spannend, weil man sagt ja, Kultur beginnt da, wo Verhalten auf Bedeutung trifft. Oh. Das heißt, wenn jemand bei, also Du sprichst das ja heute nicht, weil es ist jetzt heute

22:18

Speaker 1

keine eigene Schale mehr an der Stelle, ja? Aber in dem Moment, wo ich damals zu spät gekommen wäre, wär's erst mal nur 'n Verhalten von mir gewesen, ja? Aber die Bedeutung, die das

22:27

Speaker 1

Verhalten für dich gehabt hätte, wäre, ich respektiere dich nicht, ich respektiere den Rahmen nicht, ja so. Das Gleiche, ich find's total spannend, das zu übertragen, ohne dass wir hier eine Lösung

22:37

Speaker 1

finden müssen. Das Gleiche passiert aber ja in dem, was der und wahrscheinlich weshalb dieser Abteilungsleiter, also der Abteilungsleiter, den Du da begleiten darfst,

22:48

Speaker 1

weshalb den das so umtreibt, ist wahrscheinlich, dass für ihn ein Verhalten, wo etwas passiert, also wo ihr habt ja gesagt,

22:58

Speaker 1

nicht missgeschgestehen, wo 'n Fehler passiert, ja, dass das für ihn nicht automatisch die Bedeutung hat. Ja. Jemand muss schuld sein und ist des deswegen weniger wert, ja? Ja. Sondern

23:09

Speaker 1

die Verantwortung suchen, eine Antwort zu finden, ja? Aber anscheinend ist bei den Mitarbeitenden gibt es einen Teil in ihnen, der sie bewegt, in dem

23:18

Speaker 1

Moment, wo was passiert, wo ein Fehler passiert, wo ein Missgeschick passiert, Auf jemand anderen zu deuten, das ist ja das Verhalten. Es passiert etwas und es bekommt

23:28

Speaker 1

diese Bedeutung. Und irgendwo dazwischen liegt der Raum der Kreation, sag ich jetzt mal, der Raum der Möglichkeit, das zu verändern. Und das ist Kulturentwicklung, Mhm. Ja, wenn

23:38

Speaker 1

ich dem Verhalten 1 anderen Bedeutung zu

23:41

Speaker 2

Okay.

23:42

Speaker 1

Schranken kann. Geht nicht von heute auf morgen, wenn ich dem Harald jetzt früher gesagt hätte, Mensch Harald, wenn ich zu spät komme, ja, dann hat das gar nichts mit dir zu tun und auch nicht mit Wert, ne. Es

23:51

Speaker 1

ist nicht, ich respektiere dich und schätze dich total wert damals. Ich weiß heute nicht mehr, ist das alles nicht mehr so. Und dann hätte der Harald nicht nicken, also hätte er vielleicht genickt und gesagt, ich höre dich, ja und

24:01

Speaker 1

trotzdem verletzt es mich. Ja, also es ist wirklich etwas, wo eine Kultur in einem Unternehmen begleitet werden darf. Und was ich total, Entschuldigung, wenn ich weiterrede grade, was ich total spannend finde,

24:11

Speaker 1

wenn wenn ich zu mittelständischen Unternehmen komme, die ja nun mal mein denen mein Herz gehört, ja, so, so. Und ich von Unternehmenskultur

24:21

Speaker 1

spreche, dann ist es und ich kann es verstehen, dann ist es oftmals noch nicht begreiflich, dass Unternehmenskultur tatsächlich Wert schafft. Und zwar nicht nur

24:31

Speaker 1

Wert im Miteinander, Mhm. Sondern auch Unternehmenswert. Und wir haben ja kleiner, wie nennt man das, kleiner Teaser, genau, wir haben 2 supertolle

24:41

Speaker 1

Folgen, finde ich, im Podcast mit Gast. Du warst dabei. Mhm. Wir haben einmal und da ging's ja genau da drum, ja, was die gemacht haben. Einmal mit Uwe Fehlhagen, ehemals von der

24:51

Speaker 1

Hilti, heute Selbstunternehmer und einmal mit Ingo Lück von der Lück Invest, auch Mittelstandsunternehmer in der DNA, würd ich

25:01

Speaker 1

sagen, beide aus aus aus der DNA Mittelstand, beide mit dem Thema Kulturentwicklung von 2 ganz unterschiedlichen Seiten. Mhm. Und für mich

25:11

Speaker 1

hab ich in beiden Malen rausgehört und ich weiß nicht, ob's dir auch so ging. Ja, das ist tatsächlich, es schafft einen Mehrwert, sowohl im

25:20

Speaker 1

monetären Sinne als auch im zwischenmenschlichen Sinne. Hast Du das auch blöd?

25:25

Speaker 2

Ja, ganz glücklich. Kultur ist 'n 'n Wirtschaftsfaktor. Betal. Das haben beide ganz deutlich erläutert und das kann man da ja auch ganz gut

25:35

Speaker 2

erklären. Weil Kultur, wenn es so ist, wie ich's vorhin sagte, natürlich auch 'n gegenseitigen Respekt Mhm. Beinhalten kann. Und wenn jemand, ich hab da früher in 'ner größeren Konferenz

25:45

Speaker 2

gehabt, Mhm. Dass vor allen Dingen die wichtigeren Personen, die auf der Hierarchieebene wichtiger waren, nicht immer, aber nicht alle, aber einige, immer 'n paar Minuten zu spät in den Raum reingehetzt,

25:55

Speaker 2

kamen. Ich hab dann eine große Klappe gehabt, aber ich wurde nicht bestraft dafür. Mhm. Da war die Kultur so mittelmäßig in dieser Richtung und hab

26:05

Speaker 2

gesagt, liebe Herren, das waren beides Herren, wir haben kein Problem damit, wenn wir sagen, diese Sitzung beginnt in Zukunft wöchentlich nicht 9 Uhr, sondern 9 Uhr 7. Mhm. Und diese Sitzung beginnt in Zukunft wöchentlich nicht 9 Uhr, sondern 9 Uhr 7 Mhm. Oder

26:15

Speaker 2

9 Uhr 10. Mhm. Das verabreden wir jetzt alle und dann sind wir halt alle 9 Uhr 10 da. Mhm. Das Problem ist, dass die Botschaft, die wir empfinden, empfinden, die ist ja gar nicht

26:24

Speaker 2

ausgesendet, bedingt. Mhm. Das kann ja von denen ganz unbekümmert, ohne Aber wir empfinden es als eine Missachtung. Mhm. Wenn ich jetzt hier jedes Mal, das kann ja mal passieren, aber jedes

26:34

Speaker 2

Mal 7 Minuten sitze und die kommen nicht. Mhm. Das ist für mich 'n Kern von Kultur. Das ist aber nicht trivial. Ja. Das ist für mich wirklich Kern. Ich hab irgendwo gelesen,

26:44

Speaker 2

Kultur heißt doch, wenn die Stimmung gut ist. Mhm. Nee. Nee. Also die Stimmung ist gut aufgrund von 1 Kultur, aber die muss nicht gut sein. Die Stimmung kann angespannt,

26:54

Speaker 2

die Stimmung kann sehr aktiv sein mit mit gut und wir wir wir trinken einen Zusammenhalt. Das ist für mich erst mal gar nix zu tun. Für mich ist Kultur

27:05

Speaker 2

der Raum, den jeder bekommt, selbst stattzufinden, seinen Korb flechten. Mhm. Also da 'n Beispiel, Du merkst, dass

27:14

Speaker 1

der Platz

27:15

Speaker 2

ist so richtig.

27:15

Speaker 1

Genau.

27:16

Speaker 2

Erklär's bei mir.

27:17

Speaker 1

Genau, nicht Entschuldigung, den muss ich aufnehmen, weil ich grade an diesen Kopfflechter denke, den es ja in der Realität gar nicht gibt, aber

27:24

Speaker 2

Vielleicht. Vielleicht?

27:25

Speaker 1

Kannst Du nicht wissen. Stimmt, ich kann's gar nicht wissen, ja. Indem nicht nur jeder stattfinden kann, der einen Korb flechten will, sondern in

27:35

Speaker 1

dem es auch Raum dafür gibt, den Wert dieser Arbeit zu sehen. Aber das ist 'n bisschen unsere Haltung, ne. Was ich jetzt spannend finde, bevor

27:45

Speaker 1

wir dann auch mal 'n Dreh kriegen, wir haben mit Sicherheit heute auch noch einen Frag Doktor Bob. Ich weiß dadurch, dass ich dadurch, dass ich dieses Buch geschrieben habe, ja, aber

27:54

Speaker 1

Ja. Ich hab mich da David Bob. Darum geht's wirklich, also ja. Alles Buch. Dankeschön. Und im Prozess des Schreibens habe ich mich ja auch noch mal

28:04

Speaker 1

selber geprüft, ob das, was ich für das ich einstehe, ja und das, was ich da so behaupte, ob das irgendwie durch Studien belegt ist. Und ich weiß von der

28:14

Speaker 1

allerersten Studie, es war noch vor dem BOB Prinzip, bevor ich das Buch geschrieben habe, da hat mir in einem anderen Kontext jemand eine Studie sichtbar gemacht von dem Professor Doktor Badura, der

28:24

Speaker 1

auf 'ner Der hat sich mit Gesundheit, Unternehmensgesundheit ist jetzt nicht mein Kernthema, deswegen hat mit Sicherheit 'n Fachtitel dadrüber. Der hat sich in

28:33

Speaker 1

in unter anderem damit beschäftigt, wie der Wirkungsgrad von Unternehmenskultur auf die Gesundheit der Mitarbeitenden ist. Mhm. Und ich weiß

28:43

Speaker 1

noch, ich kann dir die Zahl grad nicht nennen, zum Glück weiß ich auch, dass man in so Hörformaten am besten nicht so viele Zahlen nennt. Okay. Genau, aber Das

28:50

Speaker 2

ist ja gut und Genau. Nicht mehr was.

28:52

Speaker 1

Ich weiß aber, dass der Wirkungsgrad so hoch war, ja, dass ich gedacht hab, das gibt's doch nicht. Und zwar, wenn sich Unternehmen mit Ihrer Kultur beschäftigen, also nicht im

29:02

Speaker 1

Sinne von, wir gucken Sie mal an und hängen Sie an die Wände, sondern wenn Sie wirklich in die Kulturentwicklung gehen, dass das aus direkte also 'n Hebel hat auf Mitarbeitergesundheit,

29:13

Speaker 1

also dass es dass es eine Reduktion der Krankheitszahlen gibt, die man messen kann und die tatsächlich so war, dass ich sogar, die sich mit dem Thema beschäftigt hat, sage, ups, ui.

29:23

Speaker 1

Also wenn das stimmt, großartig, ja. Und auf die, und das liegt 'n bisschen nah, auf die Mitarbeiterbindung. Das war das erste Mal, wo ich gedacht hab, oh, ich

29:33

Speaker 1

möcht gern weitere Studien finden. Und als ich mich so geprüft hab, während ich das BOB Prinzip geschrieben habe, zu wissen, ist das jetzt nur einfach was, was ich gut

29:43

Speaker 1

finde, ja? Ist was ja auch legitim wär oder gibt es Studien, die sogar 'n bisschen belegen, dass das, was ich gut finde, sogar 'n Würungsgrad hat und ja, tatsächlich. Es gab

29:53

Speaker 1

eine andere Studie, da muss ich grad mal, die hab ich nämlich mitgebracht, des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Mhm. Da den Namen wollt ich richtig sagen. Und jetzt sage ich eine Zahl,

30:03

Speaker 1

die herausgefunden hat, dass 31 Prozent des Unternehmenserfolgs des Unternehmenserfolgs, da reden wir ja auch über Wirtschaftlichkeit Mhm. Zurückzuführen ist

30:14

Speaker 1

auf die Kultur des Unternehmens. Und also ne, das sind 31 Prozent find ich unglaublich viel und find ich eine unglaublich gute Zahl, weil das ja auch heißt, wenn

30:24

Speaker 1

ich eine Unternehmenskultur entwickel, entwickel ich auch das Unternehmen sowohl im Miteinander als auch in der Wirtschaftlichkeit. Und dass es eine Auswirkung auf Motivation

30:33

Speaker 1

der Mitarbeitenden hat, das das ist fast mir wie meine Korbflechte Geschichte, ja. Und für Menschen, die sagen, ja, okay, wir haben unglaublich hohen Krankenbestand

30:43

Speaker 1

oder unglaublich hohe Fehlzeiten, Auch da ist ein Hebel Unternehmenskultur, ein Hebel, ne. Es gibt keine, es gibt kein, ja, dass

30:53

Speaker 1

man irgendwo reinschüttet und das dann, hula, hupp, ja, alles irgendwie super macht. Aber es ist doch so bemerkenswert, wie wertvoll die Entwicklung von

31:03

Speaker 1

Unternehmenskultur ist. Und ich trete total an dafür, dass das, was in großen Organisationen schon gemacht wird, dass das auf jeden Fall in der

31:12

Speaker 1

gleichen Wertigkeit, in mit der gleichen Aufmerksamkeit in den Mittelstand mit reingebracht wird, egal wie klein oder wie groß, ja,

31:22

Speaker 1

damit jeder von dieser Qualität und diesem Hebel Nutzen hat, hm?

31:28

Speaker 2

Ja. Also mich wundert in deinen Zahlen überhaupt nicht. Ja. Ich find schon, dass wir da in der Nähe von irgend sonem Wundermittel- oder Wunderthema sind. Wir wir, ich glaub, wir kennen

31:38

Speaker 2

das alle, dass immer, ich übertreib das jetzt 'n bisschen, immer diejenigen, von denen ich gar nicht dachte, dass wir so wahnsinnig viel tun, die meisten Überstunden haben. Mhm. Dass

31:48

Speaker 2

Leute in den Burn out gehen sich überlastet fühlen, wo wir sagen, wär so viel mehr als ich tut der doch auch nicht. Es ist etwas extrem Subjektives, wie ich meine Arbeitswelt

31:58

Speaker 2

empfinde. Und da hat auch jeder Mensch das Recht dazu, das so zu Was heißt das Recht? Er hat überhaupt keine Chance, es anders zu finden, als er es empfinde. Mhm. Und ich glaube, Kultur

32:08

Speaker 2

bietet die Chance, dass jeder sich selbst einbringt und damit ganz, ganz viel entschärft, Mhm. Was ihn in die Krankheit treibt, was ihn in Erholungsurlauben,

32:18

Speaker 2

was immer was Feines ist, aber Du hast eben ja grade auch von Absenzen geredet und vor allen Dingen, was ihn zur Kündigung treibt. Denn eine hohe Fluktuation ist unter Umständen auch eine

32:28

Speaker 2

Riesenbelastung für Unternehmen, weil die anderen müssen's ja dann tragen. Und die werden dann auch wieder mehr belastet und das kann den Teufelskreis werden, der wirtschaftlich verheerend ist.

32:38

Speaker 1

Ja. Ich neige, ich möchte unbedingt noch 'n zweiten Podcast zum Thema Unternehmenskultur machen. Ich bin an vielen Stellen verführt, noch einmal mit dir tiefzutauchen. Möchte ich jetzt nicht, weil jetzt

32:48

Speaker 1

möcht ich gerne Raum machen für einen Frag Doktor

32:53

Speaker 2

Und ich hätte da auch mal. Ingrid.

32:57

Speaker 1

Ingrid, eine Frau.

32:59

Speaker 2

Eine Frau und eine Geschäftsführerin. Oh, total. Ingrid schreibt, wir reden ständig über Innovation, aber keiner macht's. Vielleicht fehlt uns nicht das Wie,

33:09

Speaker 2

sondern das Warum. Und das steckt vielleicht in unsere Kultur. Hui. Passt gut zu unserem Thema.

33:16

Speaker 1

Ah, okay, das war Innovation. Okay. Die Innovation. Sprechen über das Wie, das war das Prozesse. Entschuldigung, Ingrid, ich hab mich so gefreut, dass es eine Frau ist.

33:25

Speaker 1

Hallo, Ingrid, ich hab direkt mal die die Begrüßung übersprungen. Ja, ich ich spring aber jetzt tatsächlich wieder ins Anliegen rein,

33:35

Speaker 1

weil ich etwas für Menschen und Unternehmen tun möchte, so. Ich hab gehört, Sie reden viel über das Wie in dem Unternehmen. Sie ist sehr geschäftsführende.

33:46

Speaker 1

Ja. Und

33:50

Speaker 2

Und sie denkt, vielleicht ist es ja das Warum. Vielleicht ist es gar nicht so sehr das Wie. Ja. Wie wir die Innovationen machen, sondern warum wir sie machen oder warum wir sie nicht

33:59

Speaker 2

machen und dass das wiederum offensichtlich vielleicht in der Kultur verankert.

34:04

Speaker 1

Ja und ich ich mag die Frage so gerne, weil wir grade, wenn wir über Unternehmenskultur sprechen, sprechen wir ganz oft und das unterstelle ich Ihnen nicht, ja? Ich weiß das einfach, dass das viel getan wird woanders,

34:15

Speaker 1

ganz viel in diesen Buzzwords, ja, also in diesem großen Wort. Vielleicht hat das mit dem Wie, dem Warum zu tun und dann dann könnt ich sagen, ja stimmt, hat was mit Unternehmenskultur zu tun. So und dann würden Sie

34:25

Speaker 1

mich wahrscheinlich fragen, ja und, was mach ich denn jetzt? Die Prüfbarkeit, wo Sie's vielleicht abklopfen könnten ohne

34:35

Speaker 1

Anspruch auf Vollständigkeit, liebe Ingrid. Ich finde oder ich weiß, dass Verlust an Innovationskraft, so würd ich's mal sagen, ja,

34:45

Speaker 1

an an an Innovationsenergie ganz selten an fehlenden Ideen liegt. Die ich behaupte, die Ideen, die

34:55

Speaker 1

Sie brauchen, gibt es bereits in Ihrem Unternehmen. Sie sind nur noch nicht sichtbar. Es liegt aber ganz oft an unbewussten Mustern, ihr regen von dieser Zwiebel, ja, an

35:04

Speaker 1

unbewussten Mustern, weshalb diese Ideen nicht an die Oberfläche kommen können. So. Und wie finden Sie das jetzt raus? Mit der Antwort haben Sie ja erst mal noch gar nichts, ja. Wie könnten Sie

35:14

Speaker 1

rausfinden oder abklopfen und das ist ja auch Ihre Frage, wo liegt's denn eigentlich begraben und herausfinden, wie's wie man's vielleicht

35:24

Speaker 1

etwas mehr heben oder unterstützen kann. Ich würde ganz gerne mal mit Ihnen 3 und wenn ich so runtergucke für die, die mich sehen ist, weil ich mich sammle,

35:34

Speaker 1

3 Fragen durchgehen. Was wir ganz oft hören, wenn wir im Thema Innovation unterwegs sind, ist, wir haben keine Zeit. Wir haben keine Zeit für extra Extrasachen, so. Jetzt wär meine Frage

35:44

Speaker 1

davon abgeleitet. Wie gehen Sie denn mit neuen Ideen Jemand kommt zu Ihnen oder wie wird in Ihrem Unternehmen mit neuen

35:54

Speaker 1

Ideen umgegangen? Ich nehm mal an, Sie haben gründlich viel zu tun, wie in vielen anderen Unternehmen auch. Und jetzt kommen Mitarbeitende, egal welcher Hierarchieebene, mit 'ner neuen Idee.

36:03

Speaker 1

Was wird getan? Was können Sie beobachten? Wird die Idee kritisch geprüft in dem Moment, wo sie erscheint? Wird sie weggewischt und nicht wieder aufgenommen?

36:13

Speaker 1

Wird überhaupt hingehört? Wird sie aufgenommen und was passiert dann danach? Wie wird sie nachgefasst, wie Sie es so schön sagen? Und wie viel Freiraum

36:24

Speaker 1

bekommt der Mensch, der Ideen hat? Und bekommen Menschen, die Ideen haben, überhaupt einen Raum bei Ihnen und Bällchen, so. Also abgeleitet von diesem, ah,

36:34

Speaker 1

wir haben dazu keine Zeit, was neu und anders zu machen, hin zu, was passiert? Was können Sie beobachten? Sie können ganz viel beobachten, wenn Menschen mit

36:43

Speaker 1

neuen Ideen kommen oder Menschen, die vielleicht mit neuen Ideen gekommen werden. Ich komm Entschuldigung, ich weiß, es ist 'n Frag Doktor Bob, ich komm dennoch direkt in ein Beispiel. Ich weiß, wir

36:53

Speaker 1

hatten mal eine größere angelegte Maßnahme über mehrere Jahre mit jungen Talenten und ich erinnere mich, in 1 dieser Maßnahmen war ich dabei, da war eine

37:03

Speaker 1

Kollegin, die hat die Maßnahme quasi geleitet und geführt und da habe ich von einem jungen Mann war das damals gehört. Ich komme ständig zu meiner Führungskraft, also zur

37:13

Speaker 1

nächsthöheren Führungskraft und ich bring dem schon zum dritten Mal diese Idee vor und ich krieg entweder keine Gesprächszeit oder der hört mich nicht an oder er fasst

37:23

Speaker 1

nie nach, ja. Und damit sind so viele Ideen erstickt worden. So, das nur als kleines Beispiel. Dann dann wär meine Frage, wann hat

37:32

Speaker 1

überhaupt das letzte Mal und das klingt so provokant, ich mein das nicht so, wann hat das letzte Mal in Ihrem Unternehmen jemand etwas mutig ausprobiert?

37:44

Speaker 1

Und was ist daraus geworden? Ist wieder mal sone kleine Feldforschung, die Sie da betreiben können, genau. Und dann würd ich sagen,

37:54

Speaker 1

was können Sie denn ganz aktiv tun, damit überhaupt Dinge wieder Platz finden können? Ich erinnere mich an das Unternehmen, große Innovationsinitiative, die wir

38:03

Speaker 1

über mehrere Jahre begleitet haben. Da hat jemand in der Produktion angefangen, ein ein Board für neue Ideen aufzustellen. Das war

38:13

Speaker 1

völlig fremd. Meine Frage ist, welche Rituale können Sie finden, die den Austausch und den Raum für Austausch

38:23

Speaker 1

fördern zum Thema Idee. Es gibt 'n ganz großes Unternehmen hier in unserer Region, ich nenne nicht den Namen, ist kein mittelständisches Unternehmen. Das hat zum Beispiel

38:33

Speaker 1

in den Pausenräumen, große Pausenräume, große, sag ich jetzt mal, hat es Tische für den Austausch hingestellt. So, also man konnte sich

38:43

Speaker 1

hinsetzen, zu essen und man konnte sich bewusst an den Tisch setzen, wo man mit einem anderen zu einem Thema ins Gespräch kommen konnte. Und dann hat sich 'n Mitarbeitende Mitarbeiterin dazugesetzt,

38:53

Speaker 1

ganz pragmatische Dinge, die Sie Welche kleinen Rituale können Sie einführen, die wieder mehr Zeit und Raum Zeitraum für

39:03

Speaker 1

Austausch ermöglichen? Das wären so meine ersten 3 Ideen. Vielleicht hat der Herr Harald noch eine, die er ergänzen will. Mhm. Für Sie, liebe Ingrid und für alle, die vielleicht auch an dem Thema gerade

39:14

Speaker 2

Ja. Es ist jetzt sehr praktisch. Ich komm noch mal zurück auf unseren Ja. Grundsätzliche Kultur. Ich glaube, was Innovation auch bremsen kann, ist eben eine

39:23

Speaker 2

nicht tatsächlich gelebte Fehlerkultur, also das, was wir vorhin schon hatten, dass wenn ich scheitere, wenn die Innovation sich nachher als Flop rausstellt, dass das

39:33

Speaker 2

trotzdem als lohnenswerter Versuch gelten muss und nicht als verschwendete Zeit. Also dass ich nicht mit 'nem Martel rauskomme. Aber was mir

39:43

Speaker 2

am meisten zu schaffen gemacht hat, wenn ich solche Dinge erlebt hab, das erste Mal hab ich's erlebt als Doktorand in der Uni, dass ich meinem Professor 'n

39:52

Speaker 2

Aufsatz, ich hab 'n Aufsatz geschrieben im Auftrag, hab den geschrieben, der war, wie ich finde, auch gut. Mhm. Da da waren auch 'n paar neue Ideen, Tränen nicht so viel, aber 'n

40:02

Speaker 2

paar. Mhm. Und diesen Aufsatz hab ich, ohne dass ich irgendetwas davon erfahren habe, später in der Veröffentlichung meines Professors gefunden, aber ohne meinen Namen als seinen Aufsatz.

40:12

Speaker 2

Wir haben kein Wort dadrüber geredet, aber da verleger ich dann auch langsam die Lust. Mhm. Und das gibt den Unternehmen, glaub ich, sehr häufig. Das begegnet uns, dass gute Ideen, die wir

40:22

Speaker 2

haben, von anderen aufgegriffen und als eigene Ideen weitertransportiert werden. Und ich, also es geht mir ja gar nicht die Belohnung. Mhm. Es geht einfach darum,

40:32

Speaker 2

dass man vom anderen die Anerkennung bekommt und gesagt bekommt, das war deine Idee, ist eine tolle Idee, wir treiben dir jetzt weiter. Damit ist die Sache gut. Mhm. Aber dieses selbst nicht gesehen werden, selbst die

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Speaker 2

Wertschätzung nicht bekommen. Mhm. Das gibt es in vielen Unternehmen, die auf persönliche Karrieren aufbauen. Weil die gute Idee könnt ihr ja die Karriere befördern. Also zieh ich sie mir an und

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Speaker 2

klaue sie meinen Mitarbeiter. Und das ist für mich auch 'n großes kulturelles Prinzip.

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Speaker 1

Und liebe Ingrid und ich lade Sie jetzt schon ganz herzlich ein, wir werden einen Podcast zur Lentch Juni, zum zur Landjuni Pyramide. Wir werden

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Speaker 1

einen Podcast zu Landjuni machen, da geht es ganz explizit da drum, wie schaffe ich sichere, gefühlt sichere Räume

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Speaker 1

für die Menschen in meinem Unternehmen, sodass wir so was wie Ideenaustausch und Innovation auf jeden Fall überhaupt erst mal von Grund auf möglich machen können. Ich

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Speaker 1

hoffe, es war was für Sie dabei. Ich hoffe, es war für alle anderen auch etwas dabei. Das war's wieder mit unserem Podcast. Wir freuen uns, dass Menschen uns zuhören, so heißt es,

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Speaker 1

genau, dass Menschen hinhören, uns zuhören, dass sie uns angucken auf Youtube, für mich völlig fremd, ja, aber wir machen das ja. Genau, vielen herzlichen Dank.

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Speaker 1

Hinterlasst uns Kommentare, hinterlasst uns Impulse, schreibt uns eine Nachricht. Liebe Ingrid, Sie können auch gerne auch auch mal mit uns in Kontakt treten und wir freuen uns auf

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Speaker 1

alle, die dabei sind und wir freuen uns auf den nächsten Podcast und ich hoffe, ihr und sie auf. Bis dahin,

Episoden-Details

Dauer
42:19
Veröffentlicht
23. Jan. 2026
Sprache
Deutsch
Show
BoP Cast Podcast

Mitwirkende

V

Vanessa Daun

Host

H

Harald Kiefer

Host

Themen15
UnternehmenskulturFehlerkulturKulturzwiebelMittelstandInnovationVerantwortungMotivationKulturentwicklungArbeitsklimaFehlermanagementWirtschaftsfaktorUnternehmensgesundheitWertevermittlungFührungskräfteentwicklungRituale im Unternehmen

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