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Sparring is Caring (strategsiche PE im Mittelstand)

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Sparring is Caring (strategsiche PE im Mittelstand)

Kurzbeschreibung: Jede:r Unternehmer:in hat eine Vision – aber nicht jede:r hat eine klare Strategie, um diese Vision auch wirklich umzusetzen. In dieser Episode sprechen Harald und Vanessa darüber, wie man eine zukunftsweisende Strategie entwickelt und warum Sparring dabei ein entscheidender Erfolgsfaktor ist. Mit einer inspirierenden Story über Wünsche und deren Fallstricke starten wir in die Diskussion: Was hat das mit Führung im Mittelstand zu tun? Außerdem: Dr. BoP beantwortet die Frage eines Hörers, der im Autopilot gefangen ist und sich fragt, wie er wieder die Steuerung übernimmt. 🔑 Takeaways: Ohne Sparring kein Wachstum: Wir brauchen Partner:innen, die uns fordern und fördern. Strategie entsteht nicht im stillen Kämmerlein, sondern im Dialog und durch Perspektivwechsel. Bewusste Führung ist trainierbar – kleine Routinen können große Wirkung entfalten. #BoPCast #SparringIsCaring #Leadership #Strategie #Vision #Unternehmertum #Führungskräfte #ExecutiveSparring #Selbstführung #Mindset

38:1203. September 2025DE
Show Notes

www.bop-business.de www.bop-dasbuch.de

Transkript338 Segmente
0:01
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Speaker 0

Hallo und herzlich willkommen zum, dein Podcast für alle, die den Mittelstand mutig gestalten. Und hier sind eure Hosts. Vanessa Down, Autorin, Unternehmensentwicklerin

0:11

Speaker 0

und Visionärin hinter dem BOP Prinzip und Harald Kiefer, Organisationsprofi mit jahrzehntelanger Führungserfahrung. Wir wünschen viel Spaß beim Zuhören.

0:21

Speaker 1

Ja, hallo Harald. Hallo liebe zuhörenden Zuschauenden. Alle 2 Wochen treffen sich Harald und ich.

0:27

Speaker 2

Ja, hallo Vanessa.

0:28

Speaker 1

Hallo. Wir haben

0:29

Speaker 3

uns vor ungefähr 5 Minuten sind wir

0:31

Speaker 1

uns zum ersten Mal begegnet. Harald und ich treffen uns alle 2 Wochen. Harald bringt mir aus seinem Alltag, Arbeitsalltag ein Thema mit. Ich versuche, irgendwas

0:40

Speaker 1

Kluges dazu zu sagen aus der BOB Brille heraus. Ja, und wir freuen uns sehr, dass uns immer wieder und immer mehr Menschen zuhören. Mhm. Harald,

0:51

Speaker 3

wie war

0:51

Speaker 1

denn deine Woche?

0:52

Speaker 2

Meine Woche war gut, meine Woche war ereignisreich und ich hoffe wie immer, dass sie einen schönen eine schöne Rampe für die nächste

1:02

Speaker 2

Woche gebaut hat und die nächste Woche 'n bisschen besser wird als die letzte Woche, zumindest für die, für die ich arbeite. Ich hab ich hab was dabei, ich berate einen Manager, eine

1:11

Speaker 2

Führungskraft, der Sorgen hat, der sich Sorgen macht und die auch schon sehr klar formulieren kann. Er sagt nämlich, dass er tolle

1:21

Speaker 2

Mitarbeiter hat, 'n tolles Team hat, mit dem Team sehr gerne Arbeit. Sie verstehen sich matschig sehr gut. Sie haben zueinander gefunden, aber er hat das Gefühl, sie folgen ihm nicht

1:31

Speaker 2

wirklich. Sie Er will vorangehen, aber sie sie zögern also so so das Letzte, was was er sich wünschen würde, was er auch spürt, mehr

1:41

Speaker 2

spürt als hört, sie kritisieren ihn nicht, gefehlt ihm. Und er hat mich dazu gefragt, ob ich ob mir dazu was einfällt und wir haben natürlich verschiedene Möglichkeiten überlegt,

1:51

Speaker 2

aber ein Tipp, den ich habe und den wollte ich hier mitbringen, ist, dass es vielleicht an ihm selbst liegt, dass er zwar begeistert ist vom Team,

2:01

Speaker 2

aber dem Team nicht klar formuliert, was er für Ziele hat, was er möchte, wohin wofür er das Team braucht. Außer dass man sich gut versteht, braucht man das

2:11

Speaker 2

Team ja auch für irgendwas. Es gibt Unternehmensziele, es gibt eine Vision, es gibt Aber was will er denn? Wo ist denn seine Rolle? Und

2:21

Speaker 2

vielleicht brauchen Mitarbeitende brauchen auch eine klare Vorstellung von dem, was was will der Chef? Wo will er hin? Was ist seine Rolle? Und

2:30

Speaker 2

ja, da wollte ich dich fragen, ob dir dazu was einfällt.

2:35

Speaker 1

Total spannendes Thema, ganz viele Themen drin und ich bereite mich ja immer so halb vor, indem ich noch mal gucke, ah, was hab ich 'n für

2:45

Speaker 1

Storys oder gibt's da irgendwas, was mir einfallen könnte? Immer wieder bin ich 'n bisschen aufgeregt, dass ich vielleicht keine habe für die Geschichte, die Du mir mitbringst oder das

2:53

Speaker 2

Hoffentlich nicht.

2:54

Speaker 1

Genau. Und nein, ich kann nämlich Und ich hab

2:57

Speaker 2

ich hab

2:58

Speaker 1

eine, ne.

2:58

Speaker 2

Das ist erfreulich.

2:59

Speaker 1

Ja, also was mir sofort als Geschichte dazu einfällt, ist, 'n Mann geht durch 'n Wald, macht 'n längeren Spaziergang und nach 1 1 Weile

3:09

Speaker 1

hört er von, er kann's noch nicht so ganz verorten, hört er eine Stimme. Und die Stimme sagt,

3:15

Speaker 3

hol mich hier raus, hol mich hier raus. Und ja, man denkt

3:22

Speaker 1

sich so, Moment, ganz ehrlich, erinnert mich an Flaschengeister? Flaschengeister gibt's ja nicht, will weitergehen, kommt dann,

3:29

Speaker 3

nein, stopp, hol mich hier raus. Und er

3:34

Speaker 1

guckt sich und findet tatsächlich zwischen den Wurzeln 1 Baums eine alte, dicke Flasche.

3:40

Speaker 3

Mhm. Und er schaut die Flasche an und dann wieder, ja, ja, hockt mich hier raus.

3:46

Speaker 1

Und dann so, also Flaschengeister, ganz ehrlich. Das ist doch Quatsch, ja. Aber irgendwas führt ihm dazu, dass er sich denkt, och Mensch, Korken ziehen, ja, kann ja nicht schaden. Also er

3:55

Speaker 1

zieht den Korken, er macht plopp, Nebel kommt raus, ja. Und und es kommt son son Geräusch und tada, plötzlich steht da vor

4:05

Speaker 1

ihm

4:06

Speaker 2

Ein Flaschengeist.

4:07

Speaker 1

Ein Flaschengeist. Und er lächelt ihn an und sagt, Du hast 3 Wünsche frei. Cool. Denkt er sich auch. Dann sagt der Mann, ja. Cool. Hab ich mich schon ganz

4:17

Speaker 1

lange darauf vorbereitet. Ich möchte Arbeit, wie Gehalt ohne Arbeit.

4:23

Speaker 2

Keine Arbeit, ja.

4:24

Speaker 1

Genau. Keine Arbeit, aber Gehalt. Ich möchte am schönsten Ort der Welt sein und immer scheint die Sonne. Und der Flaschenbegeistert, dein Wunsch sei mir

4:34

Speaker 1

Befehl, macht schnipp, schnipp,

4:37

Speaker 3

schnipp.

4:38

Speaker 1

Und der Mann findet sich auf 1 paradiesischen Insel umgeben von Wasser. Er kriegt 50 Euro im Monat mit den Nennern wo er einkaufen kann, denn es gibt

4:47

Speaker 1

keinen Supermarkt und die Sonne brennt unerbittlich. Kein Schatten, keine Ausflucht.

4:55

Speaker 2

Ja, erschütternd, wie die Geschichte ausgegangen ist. Was gar nicht erschütternd war, wie gut Du Flaschengeist stimmen kannst. Hast Du noch nicht

5:05

Speaker 2

gehört. Ja, das passt natürlich zu dem, was ich gesagt habe. Insofern als es bestimmt, da muss ich meinen mein

5:15

Speaker 2

Coachee oder wie wie er heißt, muss ich ihn mal fragen. Vielleicht denkt er selber, dass er klar ist. Vielleicht denkt er ja auch selbst, dass er, wieso, die die müssten noch wissen, was

5:25

Speaker 2

ich will. Aber an deiner Geschichte sieht man, dass man erst mal genauer prüfen soll, was man will und wie man's formuliert. Denn all das, was

5:35

Speaker 2

der der sich gewünscht hat, will er. Mhm.

5:37

Speaker 3

Das sind

5:37

Speaker 2

seine Wünsche. Mhm. Aber irgendwie hat er sie im Detail nicht so recht bedacht, weil das muss man dann, glaube ich, auch formulieren. Das muss man Und

5:47

Speaker 2

also ich ich kann mich selbst daran erinnern als Führungskraft, dass ich ja auch in 'ner ähnlichen Situation war mit vielen hochkompetenten Menschen. Ich

5:57

Speaker 2

hatte 10 10 Redaktionsleiter, die alle für sich genommen sehr, sehr starke Persönlichkeiten waren, die auch War weil im Medienbereich, die live auf

6:06

Speaker 2

dem Schirm waren. Da musste sowieso gute Nerven haben und muss hoch organisiert sein. Ich hatte das Pech, während Heft zu sein oder das Glück. Das kann man sehen, wie man will. Aber

6:16

Speaker 2

der der Stress beginnt damit, dass Sie sich natürlich fragen, wozu brauchen wir den? Was hat er für 'n Mehrwert für uns? Was bringt der uns? Und ich hab lange gebraucht, mir selber darüber

6:26

Speaker 2

klar zu werden, was will ich, nur ich, was ich mit ihnen dann bespreche. Die müssen's nicht auch wollen, aber es ist schon mal

6:36

Speaker 2

eine Riesentür geöffnet, wenn Du was willst und es klar formulieren kannst. Und meine Rettung war, ein Berater,

6:44

Speaker 1

Mhm.

6:44

Speaker 2

Wie auch immer. Also jemand, ich denk dann immer an Sams bei dieser Stelle. Mhm. Jemand, der vielleicht sogar Wunschpunkte für mich hat. Mhm. Aber so wie jetzt ja

6:54

Speaker 2

'n Taschengeld mit dem Sams in der Geschichte gegangen ist, hab ich über die Zeit gelernt, meine Wünsche zu formulieren und nicht ständig Katastrophen zu erzeugen,

7:04

Speaker 2

indem ich ungenau bin, indem ich selbst nicht genau weiß, was ich will, denn wir denken vielleicht auch manchmal da nicht genug drüber nach, was wir selber wollen. Und das Sams hat ihm beigebracht,

7:15

Speaker 2

sich selbst zu organisieren, mehr über sich selbst zu erfahren. Es hat ihm nicht gesagt, was er sich wünschen soll. Mhm. Das hat er selber gesagt. Mhm. Und so kann ich mir vorstellen, ist deine Geschichte auch zu

7:24

Speaker 2

verstehen und deswegen finde ich find ich gut. Mhm.

7:27

Speaker 1

Also für mich stecken da total viele Themen drin. Also zum einen aus also das, was Du mir mitgebracht hast, da stecken viele Themen drin und zum anderen erstens erinnere ich

7:37

Speaker 1

mich grade an unsere Folge etwas finden, das zu den Menschen spricht. Da geht's ja da drum, dass wir, da hatten wir, glaub ich, 'n Thema, Mensch, wie kann ich 'n das überhaupt? Wie kann ich

7:47

Speaker 1

Unternehmen gestalten und Mitarbeitenden mitnehmen, ja? Indem ich eine Idee davon in eine Formulierung bekomme, ja? Eine gute Formulierung, die

7:57

Speaker 1

emotionalisiert, die mitnimmt und den anderen eine Idee davon gibt, wo ich hinwill. Also eine was ich will. Das ist son bisschen das, was Du grade in deinem eigenen Beispiel

8:07

Speaker 1

genannt hast. Und dann hast Du zusätzlich auch noch gesagt, Mensch, dir hat an der Stelle damals und ich meine, dass wir das auch in dem in dem

8:17

Speaker 1

Podcast gesagt haben, hat dir 'n strategisches Sparring nenn ich das

8:21

Speaker 2

an der Stelle Ja,

8:21

Speaker 1

ja, ja. Geholfen. Und es ist auch etwas, was ich selber erlebe. Aber ich sortier mal meine Gedanken. Ganz spannend finde ich, in dem Moment, also jetzt erst mal zu deinem

8:31

Speaker 1

Beispiel, in dem Moment, wo, ich weiß nicht, ob's 'n Geschäftsführer ist oder eine einfach erst mal nur eine Führungskraft. Mhm. In dem Moment, wo 'n Mensch in Führung entscheidet,

8:41

Speaker 1

wo er oder wo er oder sie hinwill, dann gibt es so was, das nennen wir die die Appellfalle. Also ich möcht jetzt keine Falle draus machen,

8:51

Speaker 1

aber

8:52

Speaker 2

Das ist interessant.

8:52

Speaker 1

Da ist 'n guter Sparring fragt an der Stelle noch mal nach, Moment, sei dir das, bist Du dir dessen bewusst, dass in dem Moment, wo Du etwas formulierst Mhm. Hast Du eine Erwartung an andere.

9:02

Speaker 1

Ja. Und Du erhoffst dir, dass all die anderen Menschen automatisch mitgehen mit derselben Dynamik, Motivation, die Du in dem Ziel hast.

9:11

Speaker 2

Mhm.

9:11

Speaker 1

So. Der einzige Unterschied, der mir bewusst sein darf, wenn ich das als Führungskraft tue, ist, ich habe ja erstens dieses Ziel formuliert und die Idee. Mhm.

9:21

Speaker 3

Jetzt hast

9:21

Speaker 1

Du mir gesagt, ich hab das damals so gemacht, dass ich das dann mit denen geteilt habe und quasi in ihrer Reflexion Ja. Herausgefunden habe, wie gut hat mich der andere schon verstanden? Wie

9:31

Speaker 1

im, also wie motivierend ist das, was ich möchte? So, das ist ja son bisschen deine Sammsidee auch, ne?

9:37

Speaker 2

Ja, ja.

9:37

Speaker 1

Genau. Das ist das andere,

9:39

Speaker 2

wo

9:39

Speaker 1

wir grundsätzlich sagen, Einbezugnahme, also im im Wort Prinzip sagen wir Einbezugnahme ist a und o. Das haben nicht wir erfunden, sondern

9:49

Speaker 1

kommt ja schon von Doppler, dem großen Change gelobt, ne.

9:52

Speaker 3

So. Mhm.

9:52

Speaker 1

Aber jetzt noch mal. Und das Zweite, was mir eingefallen ist, ist der Wert des Sparring oder

10:02

Speaker 1

Executive Sparring. Also ich darf als Führungskraft an der Stelle unbedingt jemanden haben, der mich gut spiegelt und mit dem ich reflektieren kann. Ja.

10:13

Speaker 1

Und das ist mir auch sofort aufgepoppt. Denn hätte zum Beispiel, jetzt noch mal zum Storytelling am Anfang, ja. Hätte der mehr Wünsche frei gehabt, hätte er natürlich sich noch von dieser

10:22

Speaker 1

Insel vielleicht nicht runterwünschen können, aber mindestens 'n Hut für gegen die Sonne hätte er sich wünschen können. Ja, ja, natürlich. Wir brauchen jemanden, mit dem wir gerade, wenn es darum geht, Ziele zu formulieren

10:33

Speaker 1

und die andere mitnehmen, brauchen wir Sparring, Reflexion und 'n Abgleich.

10:42

Speaker 2

Ihr habt in eurem Buch über das Bob Prinzip den, wie ich finde, sehr eindrucksvollen Weg über den Sport gewählt.

10:52

Speaker 2

Also in dem Fall habt ihr über übers Boxen geredet und habt den offiziell auch so benannt Sparringspartner. Ja. Vermutlich kommt's auch ausm Boxen. Dieser Begriff Sparringspartner,

11:02

Speaker 2

dass Du im Training jemanden hast, mit dem Du ein Sparring veranstaltest. Wie wie

11:08

Speaker 3

wie wie geht der da vor? Wie wie habt ihr das übertragen?

11:11

Speaker 1

Also ich glaub, was Du ansprichst, ist das Thema strategische Begleitung. Wir beschreiben ja, also für die, die's gelesen haben, Entschuldigung, ich wiederhol mich jetzt an der Stelle, wir beschreiben in das Boprinzip

11:21

Speaker 1

oder ich beschreibe in das Boprinzip 'n idealtypischen Prozess, mit dem ich 'n Unternehmen entwickeln kann, gemeinsam mit den Mitarbeitenden. Und da

11:31

Speaker 1

beschreibe ich diesen diese Idee des strategischen Sparring oder der strategischen Begleitung und jedes Kapitel haben wir uns ja eine Metapher oder eine

11:41

Speaker 1

Analogie aus dem Sport, ist keine Metapher, sondern eine Analogie aus dem Sport geholt und da war's der Boxsport. Und ich erinner mich gut, dass meine Co Autorin, die Lena,

11:51

Speaker 1

die hat an der Stelle gesagt, Mensch, Jonessa, ich hab da was aus dem Boxsport. Ich glaube, das passt total gut, weil Lena war hatte die Aufgabe, immer

12:01

Speaker 1

die die Einladung

12:02

Speaker 2

aus dem Schwart zu finden. Sie war die Sport, ja.

12:04

Speaker 1

Sie war die Sportin, genau. Und und da hat sie mir beschrieben, also ja, tatsächlich. Es gibt nicht nur im Boxsport, aber im Sport generell an vielen Stellen den Begriff des Sparring.

12:15

Speaker 1

Und die Frage ist ja, okay, wenn ich jetzt Führungskraft im Unternehmen bin, brauche ich das überhaupt und wenn ja, wozu brauche ich das überhaupt? Ja. Und

12:24

Speaker 1

dann stellt sich ja oft vielen die Frage und wie erkenne ich, wer da mein optimaler oder wer 'n wirklich guter Sparringspartner ist an der Stelle. Und wir haben mit dem Boxbeispiel,

12:35

Speaker 1

was Du ansprichst, haben wir diese Frage vorweg direkt beantwortet, warum brauche ich brauch ich das überhaupt und

12:45

Speaker 1

warum brauche ich das überhaupt? Denn ja, wenn ich mich gut aufstellen will und Dinge trainieren will in 'nem geschützten Raum, die besser laufen oder auch Gedanken

12:55

Speaker 1

trainieren will und Du bist mein Sparring, ja, dann geborene ich dir meine Gedanken, Du reflektierst sie wieder zurück, ja, und ich gucke, wie passt das, was ich formulieren

13:05

Speaker 1

will, schon für andere, ne? Und das ist jetzt erst mal auf der Ebene und zwar

13:09

Speaker 2

Ja, ja.

13:09

Speaker 1

Ja. Mhm. Du wolltest was sagen?

13:13

Speaker 2

Ja, ich hab vielleicht gleich den Zusatzgedanken, dass ich denke, Du Du reflektierst im Sparring entweder gedanklich, körperlich, wie es im Sport

13:22

Speaker 2

ist, als Sparringspartner ja auch mit 'nem klaren Auftrag. Dein Auftrag ist, mach den anderen stärker oder die andere stärker Und das machst Du ja nicht,

13:33

Speaker 2

indem Du selbst mit dem Gedanken kommst, der braucht dicke Oberarme.

13:36

Speaker 1

Nee, das ist

13:37

Speaker 2

Wenn Du merkst, der hat dicke Oberarme, aber er bewegt sich kaum, dann wirst Du als Sparringspartner im Ring rumrennen, dass der mal in Bewegung kommt. Also deine Aufgabe ist, finde heraus,

13:47

Speaker 2

wo Du glaubst, dass er Verstärkung braucht.

13:50

Speaker 1

Mhm.

13:51

Speaker 2

Indem Du das klug im Gespräch, klug in der Auseinandersetzung, muss ja dein Gespräch sein, also in der Interaktion klug rauskriegst. Wo wo wo könnte er

14:01

Speaker 2

oder sie noch Verstärkung gebrauchen, ja.

14:03

Speaker 1

Ja, spannend, dass Du's ansprichst, denn mir war's wichtig in diesem in dem Buch, dass ich ja, ich habe das geschrieben, man kann sich ja fragen, dann brauchen wir

14:13

Speaker 1

brauchen wir eigentlich noch ein weiteres Buch, ja, aber ich habe das geschrieben, weil ich den Wunsch hatte, etwas zu formulieren, 'n Handbuch zu geben, dass Du, wenn Du Führungskraft bist und 'n Unternehmen entwickeln

14:23

Speaker 1

willst oder Mensch in Führung oder mitmachen willst bei der Entwicklung, dass Du wirklich was hast, mit dem Du reingehen kannst und sagen kannst, was brauche ich, was gilt es zu bedenken? Mhm.

14:32

Speaker 3

Und das,

14:32

Speaker 1

was Du ansprichst, ist, in der Regel haben die Menschen in den Unternehmen ja Sparringspartner. Die Frage ist nur, haben sie den oder die Richtige? Und

14:42

Speaker 1

wie find ich das raus? Und diese, da gibt's Kriterien für den Boxsport und das hat mich total überzeugt, dieses diese Analogie zu nehmen.

14:50

Speaker 3

Okay.

14:50

Speaker 1

Die beschreiben, was ein guter Sparring, was für eine Haltung der haben sollte, ja. Und das, was Du sagst, ist,

15:00

Speaker 1

dass man immer 'n gute Also ich wär jetzt der Sparring, ja und im Prinzip ist, dass ich immer guten Abstand halte, ja. Also das meint,

15:11

Speaker 1

ich greife nicht zu früh ein. Und wenn Du sagst, gut, ich könnte jetzt sagen, es ist der Unterschied zum Berater, ne und zur Beraterin für mich. Mhm. 'N Berater und eine Beraterin für mich und Entschuldigung

15:21

Speaker 1

für alle, denen ich jetzt auf die Füße trete, ja, ist von der Idee her jemand, der die eigene Idee mitbringt. Mhm.

15:27

Speaker 3

Okay. 'N Sparring

15:28

Speaker 1

ist aber jemand, der reflektiert und spiegelt, so wie Du's beschrieben hast.

15:32

Speaker 2

Mhm.

15:32

Speaker 1

Das heißt, wenn ich jetzt mit jemandem spreche oder ich bin im im Sport der Sparring und ich denke, Mensch, man kann nur stark sein mit dicken Oberarmen, ja. Mhm. Und der andere das gar

15:42

Speaker 1

nicht seine Idee ist, ja und auch da gar nicht in die Kraft kommt. Das meint das. Also Ja, okay. Abstand halten und nicht zu früh eingreifen, damit der andere entwickeln

15:52

Speaker 1

kann, was er oder sie will, ja. Und das ist das macht 'n guten Sparring aus. Und da ist es ganz, ganz wichtig und das ist mir son Herzensanliegen, ja, dass

16:02

Speaker 1

wenn ihr da draußen euch 'n Sparring sucht und 'n Sparringspartner, dass ihr guckt, habt ihr eine reife gereifel Persönlichkeit, die frei von individuellen Anliegen ist an der

16:12

Speaker 1

Stelle, in der sie oder er mit euch ins Sparring geht? Und hat die Person eine gute innere Distanz und nicht selber eine Agenda an der Stelle?

16:21

Speaker 3

Mhm.

16:22

Speaker 1

Das ist für mich 'n Kriterium 1 und Du merkst schon, ne, ich hab da echt, ich

16:26

Speaker 3

hab Ja, ja, ja. Ich hab

16:27

Speaker 1

da echt Energie in dem Thema drin. Und dann ist eine zweites Kriterium aus diesem Boxsport nicht zu viel

16:36

Speaker 1

Bewegung, sondern gezielte Bewegung. Und ich erinnere mich total, als ich angefangen hab in dem Beruf, ist lange her, aber als ich angefangen hab in dem Beruf, da wollte ich ganz viel machen. Ich

16:46

Speaker 1

wollte ständig die Menschen unterstützen in den Unternehmen und hab denen quasi alles ausgeschüttet, was ich so hatte, ja. Das hat zu Verwirrung geführt. Das hat auch zu 'nem

16:55

Speaker 1

Überstülpen von 'ner Idee geführt. Und und es hat auch zu soner Überdynamik geführt beim anderen, weil ich übertrage ja quasi meine

17:05

Speaker 1

gesamte Bewegung. Und für mich ist es 'n ebenso wichtiges Kriterium in der strategischen Begleitung, in der strategischen Personalentwicklung.

17:15

Speaker 1

Hingucken und gezielt drauf schauen, wir haben ja die Analyse, ja, und dann haben wir in dem Sparring danach, in dem Sparring, ist ja richtig ausgesprochen, danach

17:24

Speaker 1

gucken wir, wo ist der erste wichtige Hebel, ja und maximal 3 und diese gezielten Hebel ausprobieren über eine Strecke und gucken, was haben die für

17:34

Speaker 1

eine Wirkung? Das hat so die diese Idee da drin. Und dann war, das deckt sich son bisschen aus dem Boxsport, ist

17:44

Speaker 1

es, dass man sagt, gezielte Aktionen, ne, das geht jetzt in den Hebelgedanken rein, statt son hoher hoher Krafteinsatz. Und es gilt ja

17:54

Speaker 1

herauszufinden, wir haben ja, alle kennen von uns diese 80 20 Pareto Regel. Ja, vielleicht nicht alle, aber Also es gibt ja 80 20 Pareto, ja. Es ist immer der Gedanke, wenn ich im

18:04

Speaker 1

strategischen Sparring mit jemandem bin, für den anderen und mit dem anderen herauszufinden, überspiegeln und fragen, wo sind die 20

18:13

Speaker 1

Prozent, die Du eingeben kannst als Energie und Kraft, die dir 80 Prozent den Weg zum Ziel bringen, ja? Und das ist son bisschen der Gedanke

18:23

Speaker 1

dahinter und ganz, ganz wichtig, letzte letztes Kriterium aus dem Boxsport und das ist, glaube ich, Mohammed Ali sogar, muss ich noch

18:33

Speaker 1

mal in meinem Buch nachgucken, ja? Ich meine Du musst

18:36

Speaker 2

mal dein Buch lesen, ja.

18:37

Speaker 1

Muss, zwar glaub ich Mohammed Ali, der diese diese Kriterien sogar

18:41

Speaker 2

Aha. Definiert

18:42

Speaker 1

hat und das Letzte war, Fokus halten statt ablenken lassen. Ja. So und im Boxen macht uns das sofort Sinn, aber und und Du nickst sofort, ne?

18:52

Speaker 1

Mhm. Es macht ja aber auch Sinn, wenn wir an Führungskräfte und Geschäftsführende denken, ja? Wir haben da auch 'n Podcast, meine ich, tatsächlich bereits gemacht,

19:02

Speaker 1

Dass wir, sobald wir in Sparring mit denen gehen, ja, also wenn uns eine Führungskraft holt, dann nimmt die sich den Zeit und in der Regel die Zeit und den Fokus, über

19:12

Speaker 1

da gezielt auf dem Thema rumzudenken und Dinge zu lösen. So. Ohne ein Sparring ist es deutlich schwerer und fällt es den

19:22

Speaker 1

meisten schwer, bis dass sie's gar nicht tun, ja. Mhm. Und wir sind an sich dadurch, dass es uns gibt und man uns quasi reinholen kann als Partner und Begleiter,

19:33

Speaker 1

sind wir auch Fokushalter. Und das ist 'n Teil unserer Aufgabe, ne, dass wir immer gucken, ist der Mensch, mit dem wir da als strategischer Sparring dienen,

19:43

Speaker 1

ist der auf seinem ist der aufm Fokus, ja? Und nicht mit Einsteigen in Nebenschauplätze. Mhm. Und ist das nicht spannend, Entschuldigung, ich unterstell

19:52

Speaker 3

dir das aber mal.

19:52

Speaker 1

Ist das nicht spannend, Ja. Wie diese Kriterien, also diese Qualitätskriterien für einen guten Sparringpartner, Sparringspartner sagt man, glaub ich, im

20:02

Speaker 1

Boxsport sich übertragen lassen, also für mich Ja. Tatsächlich auf das, was wir tun, nämlich strategisches Sparring und Begleiten

20:11

Speaker 1

von Menschen in Unternehmen und Unternehmen. Ja. Oder?

20:15

Speaker 2

Ja. Ich finde es so, wie Du es jetzt ausgeführt hast, sehr beeindruckend, denn ich sehe, eine Gefahr sehe ich in der Metapher. Wenn ich an Boxen denke, denke ich eine

20:25

Speaker 2

sehr, sehr klare Auseinandersetzung, an deren Ende es einen Sieger und einen Verlierer geben sollte. Gibt natürlich auch Unentschieden im Boxen, aber das Ziel ist schon, ich will den anderen besiegen.

20:35

Speaker 2

Mhm. Das Konzept, das ihr ausgearbeitet habt für für Unternehmen, für den Mittelstand, den den Sparringspartner, das ist ja das Gegenteil. Der Sparringspartner ist mein Freund.

20:45

Speaker 2

Der trainiert mit mir vorher, der ist nicht im Kampf da.

20:49

Speaker 3

Im

20:49

Speaker 2

Kampf, das ist was anderes. Mhm. Es geht ums Training, der will dich stark machen für einen späteren Kampf, den ein Unternehmen mehr oder weniger hat in der Konkurrenzsituation, in dem

20:59

Speaker 2

in der in der vielleicht manchmal auch feindlichen Umwelt. Mhm. Aber der Sparringspartner ist eigentlich nicht das Bild, an das ich zuerst denke, wenn ich an Boxen denke. Und das wollt ich

21:09

Speaker 2

jetzt nur sagen, dass Du das so schön ausgeführt hast, dass es ein Miteinander ist und nicht 'n Gegeneinander.

21:14

Speaker 1

Genau. Und Sparring im Boxen hab ich gelernt, ja, durch das ist tatsächlich, Du übst es im geschützten Raum. Ja. Und wir brauchen, wenn wir in Führung, behaupte ich,

21:24

Speaker 1

ja, wenn wir in Unternehmen führen und gestalten, brauchen wir geschützte Räume mit 'nem Vertrauenspartner, der aber auch alles, was Du denken

21:34

Speaker 1

kannst, mindestens verstehen und reflektieren kann, ja? Und dann diese ganzen anderen Kriterien hat.

21:39

Speaker 2

Aber Du trainierst eben im geschützten Raum nicht, anschließend jemanden zu besiegen, sondern vielleicht, anschließend jemanden auf deine Seite zu holen, eine Gruppe zu bilden,

21:49

Speaker 2

selbst für alle Lebenssituation oder für alle Situationen im Unternehmen stärker zu werden.

21:54

Speaker 1

Ja, auch auf die Gefahr hin, dass ich mich jetzt unbeliebt mache irgendwo da draußen. Tatsächlich würde ich sagen, doch, wir kämpfen. Also wir trainieren auch in Unternehmen

22:02

Speaker 2

Auch

22:02

Speaker 1

auch in 1 in einem Projekt zu siegen, ja? Also im Sinne von, wir haben wir es handelt sich Wirtschaftsunternehmen, ja? Ja. Und Wirtschaftsunternehmen

22:13

Speaker 1

existieren dadurch, dass sie Aufträge gewinnen, Mhm. Sagen wir ja auch, ne? Und dass sie Aufträge schaffen,

22:21

Speaker 3

so, ne?

22:22

Speaker 1

Und doch, wir sind an 1 bestimmten Stelle schon in einem Wettkampf.

22:28

Speaker 2

Wir sind wir sind drauf vorbereitet. Also wir bereiten uns vor.

22:32

Speaker 1

Genau und das ist auch mein Anspruch, was das Unternehmen alles gäbe, damit sie gut vorbereitet sind, damit sie dahin kommen können, wo Sie hinwollen.

22:39

Speaker 3

Gut. Ja.

22:40

Speaker 2

Schön.

22:42

Speaker 1

Harald?

22:43

Speaker 2

Dazu hab ich was.

22:44

Speaker 1

Ah, okay.

22:45

Speaker 2

Wir bereiten uns vor.

22:46

Speaker 1

Ein Frag.

22:47

Speaker 2

Doktor Barb. Ja, das scheint mir zu passen an dieser Stelle. Tobias Tobias M, 42 Jahre alt. Der

22:57

Speaker 2

Name ist natürlich wie immer geändert. Es soll wirklich beispielhaft sein für andere Geschäftsführer. Er ist Geschäftsführer 1 mittelständischen IT Unternehmens mit

23:07

Speaker 2

über 200

23:09

Speaker 3

Mitarbeitenden,

23:09

Speaker 2

hat sich mit einem Anliegen an uns gewandt. Dass viele Leistungsträger in Unternehmen, die auch kleiner sein können, oft ist es, glaube ich, sogar in sehr kleinen, ihr werdet gleich sehen, was ich

23:19

Speaker 2

meine, zu erkennen, aber eben angesichts der Komplexität bei 200 Mitarbeitern. Da kann man dann schon mal ins Trudeln kommen. Da kann man

23:29

Speaker 2

dann schon mal die Kontrolle verlieren. Hallo Doktor Bob. Mhm. Ich hoffe, Sie können mir helfen. Ich bin schon immer jemand gewesen, der Gas gibt. Hohe Ziele, klare Strukturen, schnelle

23:39

Speaker 2

Entscheidungen, das ist mein Ding. Aber in letzter Zeit fühlt es sich an, als ob ich in einem Dauerlauf stecke, den ich nicht mehr steuere. Mein Tag ist randvoll mit

23:48

Speaker 2

Meetings, Entscheidungen und ständig neuen Herausforderungen. Ich stehe morgens auf, checke sofort mein Handy, renne von Termin zu Termin, spreche mit Mitarbeitern, löse

23:58

Speaker 2

Probleme, beantworte zwischendurch Mails und abends falle ich müde ins Bett. Und trotzdem hab ich das Gefühl, nicht wirklich weiterzukommen, sondern nur immer schneller im Kreis zu

24:08

Speaker 2

laufen. Meine Mitarbeitenden nehmen mich als sehr entschlossenen, aber oft auch ungeduldigen Chef wahr. Ich weiß, dass meine Art Stress unter den Mitarbeitenden

24:17

Speaker 2

erzeugt. Ich will raus aus diesem Gefühl, immer nur zu funktionieren, aber wie komme ich da raus? Hm, ja. Fragt Tobias.

24:26

Speaker 1

Tobias, ich hab übrigens damals mal in meiner, Entschuldigung Tobias, ich komm sofort auf die Frage, ich hab damals in meiner NLP Ausbildung gelernt,

24:37

Speaker 1

verfremde immer die, also wenn Du 'n Beispiel nutzt, ja, und im mit Storytelling arbeiten's paar Fremde immer so, dass es wirklich nicht wiedererkennbar war. Und ein Prinzip war,

24:47

Speaker 1

mache Männer zu Frauen und Frauen zu Männer. Ja. So. Also ich weiß nicht, ob Tobias tatsächlich ein Tobias ist, ja. Aber ich glaub, sie erkennen sich ja gut wieder in dem Beispiel.

24:57

Speaker 1

Entschuldigung, ich, das fiel mir nur gerade ein. Ja, kennen total viele. Ich weiß nicht, ob Du's kennst. Nein,

25:04

Speaker 3

ich kann das.

25:05

Speaker 1

Ah, siehste? Ich mag nämlich vorweg mal sagen, wenn ich jetzt gleich antworte, ja, heißt das nicht, dass ich niemals in diese Falle falle,

25:14

Speaker 1

ja, dass mir das niemals in Ansätzen passiert und dass mir das noch niemals begegnet wäre, sondern ich würde jetzt tatsächlich sogar mal teilen,

25:24

Speaker 1

wie ich mich gerade letzte Woche tatsächlich mal da rausgeholt habe, dann wieder mit neuer Kraft zu starten. Und

25:34

Speaker 1

grundsätzlich mag ich vorweg mal schicken, also ich hab verstanden, Tobias wird wahrgenommen sehr entschlossen, sehr zielorientiert, erscheint auch wirklich viel an

25:44

Speaker 1

einem Tag zu machen und anscheinend ja auch sehr viel und flexibel.

25:49

Speaker 2

Ist aber offensichtlich auch stressig, weil

25:51

Speaker 3

Genau, aber er

25:51

Speaker 1

scheint Stress auszustrahlen. Aus strahlen.

25:53

Speaker 2

Mhm. Kann ich mir vorstellen.

25:55

Speaker 1

Erst mal find ich's total super, wie bei vielen der Anfragen, dass das eine Anfrage ist. Ja. Ja. Und dann finde ich's erst mal total

26:04

Speaker 1

hilfreich zu verstehen, dass unser Gehirn ja tatsächlich ein Hochleistungsmanager ist und Tobias bildet das ja auch so schön ab, ne.

26:14

Speaker 1

Also unser Gehirn, das ist eigentlich dazu da, also es liebt es, Dinge effizient fertig zu bekommen, ja. Und wenn

26:24

Speaker 1

wir uns überlegen, dass unser Gehirn 11000000 Eindrücke pro Sekunde so circa Okay. Und das ununterbrochen Braucht's auch. Ja, deins auch. Unser aller

26:34

Speaker 1

Gehirn hat ungefähr, ja, 11000000 Eindrücke pro Sekunde ständig unter dauernd. Das ist etwas, das wir beinahe nicht abstellen

26:44

Speaker 1

können. Ich komm gleich dazu, lieber Tobias, ja. Und und wenn wir jetzt überlegen, Tobias in seinem Alltag mit diesem Hochleistungsmanager, mit diesen vielen Eindrücken, ja,

26:53

Speaker 1

und zusätzlich noch sonem vollen Alltag, dass der da tatsächlich, dass dass der da tatsächlich in sone, wir haben ja früher Hamsterrad gesagt, ne. Gefühltes Hamsterrad.

27:03

Speaker 2

Kann sich gut vorstellen.

27:04

Speaker 1

Genau, kommt. Das kann man sich total gut vorstellen und ich kann mir das tatsächlich auch sehr gut vorstellen. Und weil Ihr Gehirn, meins, Harald und Ihr

27:14

Speaker 1

Gehirn, schon grundsätzlich da drauf trainiert ist, Eindrücke zu clustern, zu steuern, einzuordnen, effizient abzuarbeiten, weil es so viele sind ständig und dann dauern,

27:25

Speaker 1

rennt es jetzt quasi mit ihnen weg. So. So, das ist das eine und dann ist das andere, was ich total hilfreich finde zu verstehen,

27:36

Speaker 1

gut und effizient so unser Gehirn ja abzuarbeiten, liebt das Gehirn Muster. So und ich

27:45

Speaker 1

denke auch tatsächlich an eine andere Führungskraft, die ich begleite. Die beschreibt mir, okay, steht 4 Uhr morgens auf, guckt aufs Handy als Allererstes,

27:55

Speaker 1

geht dann, macht sich 'n Kaffee, dann kommt kommt er auf die Firma, dann funktioniert er sofort, ja, arbeitet Sachen ab, dann

28:05

Speaker 1

kommt Stress, weil viele Anfragen kommen wie bei Tobias, ja? Viele Anfragen kommen und das Gehirn sagt, okay, wir machen jetzt, ne. Und an der Stelle

28:14

Speaker 1

verselbstständigt sich das Gehirn und wir sagen Autopilot an der Stelle ja und es Ist auch 'n Selbstschutz

28:21

Speaker 2

ne, der Autopilot Total.

28:22

Speaker 1

Ja. Es das Gehirn denkt Sie und nicht Sie denken das Gehirn so.

28:28

Speaker 2

Mhm.

28:28

Speaker 1

Das jetzt mal.

28:29

Speaker 2

Schön.

28:30

Speaker 1

Und wichtig ist ja die Frage, okay, wie kriege ich da 'n Stopp rein, ne? Weil in in den seltensten Fällen, wenn Sie so im Automatismus drin sind, in

28:40

Speaker 1

den seltensten Fällen gelingt es uns dann wirklich, 'n Schritt zur Seite zu gehen und erst mal 'n Stein einzuziehen. Aber was habe ich letzte Woche gemacht?

28:51

Speaker 1

Ich war letzte Woche für 5 Tage auf 'nem Meditationsretreat und bitte Tobias nicht sofort zucken, ja. Was hat mir das ermöglicht? Es hat mir ermöglicht,

29:00

Speaker 1

mich mal rauszunehmen und wahrzunehmen, was ich da eigentlich tue. Wo bin ich im Automatismus drin und wo möcht ich raus? Ja, also quasi das

29:10

Speaker 1

Steuer wieder selbst in die Hand zu nehmen. Ja. Und für alle die, die jetzt vielleicht gezuckt hätten, ich hab früher nämlich gezuckt, Meditation war jetzt nicht so meins früher, ja.

29:20

Speaker 1

Es gibt total viele Formen von Meditation. Es gibt bewegte Meditation, Gehmeditation, Atemmeditation. Also es gibt ganz kleine Meditation,

29:31

Speaker 1

längere Meditation. Also die Vielfalt ist groß, das Prinzip ist immer das Gleiche, einen Moment finden, zu stoppen und wahrzunehmen. Wo stehe ich da und was

29:41

Speaker 1

will ich eigentlich? Deckt sich übrigens mit unserem ersten Thema, ne? Und wenn Sie sich jetzt mal überlegen, Sie wollen

29:51

Speaker 1

ja wieder Kontrolle über ihre eigenen Abläufe bekommen. Harald, ich seh dich ganz schwer atmen, ich frag ist eine,

30:00

Speaker 2

also 11000000 alleine der letzten Sekunde.

30:03

Speaker 1

Beeindruckend, ne? Ja, genau.

30:05

Speaker 2

Gilt das eigentlich für jede Sekunde?

30:08

Speaker 1

Muss ich nachkochen, ja. Ich weiß, dass ich mal son Artikel geschrieben habe, da hab ich gesagt, Ihr Kopf möchte eine ausgebildete Assistenz,

30:17

Speaker 3

ja. Und

30:18

Speaker 1

das können Sie sich mit Sicherheit gut vorstellen. Wenn Sie Ihr Vorzimmer oder das Vorzimmer ist 'n bisschen klassisch, ja, aber wenn Sie eine Assistenzposition besetzen, dann hat diese Assistenz ganz

30:28

Speaker 1

viel zu tun, gleich den vielen Sinneseindrücken, ja? Lies zu managen, zu clustern, Termine zu legen et cetera pp, so. Sie möchten an der Stelle keine

30:37

Speaker 1

unausgebildete Assistenz haben, ja? Denn alles, was was es da zu tun gibt,

30:42

Speaker 3

Ja, das ist

30:43

Speaker 1

das würde ja automatisch Sie überrollen. Was Sie da haben aktuell, ist, Sie haben vielleicht eine grundsätzlich ausgebildete

30:53

Speaker 1

Assistenz in Ihrem Kopf, ja. Es gilt darum, Ihre Vorstands Ihr Ihr Vorstandszimmer, Ihre Assistenz auszubilden

31:00

Speaker 2

und

31:00

Speaker 1

das tun Sie, indem Sie irgendeine Form der Meditation, des Stopps und des Wahrnehmens nehmen. Also ich gebe ja jetzt kleine

31:10

Speaker 1

Nuggets. Harald, Du mickst so, Du hast 'n Gedanken an der Stelle, richtig?

31:14

Speaker 2

Na ja, ich ich zahle son bisschen mit der Meditation, weil mir ist es eigentlich Also ich hab damit auch viel Erfahrung gemacht. Mir ist es eigentlich wurscht, ob man das

31:24

Speaker 2

Meditation nennt oder nicht. Für mich hat es immer einen Zweck gehabt. Du hast es auch so ähnlich formuliert. Ich wollte mir dessen bewusst werden, was ich eigentlich gerade

31:34

Speaker 2

tue. Es ist nämlich bei der Meditation unheimlich schwer, nichts zu denken und sich wirklich zu Und man merkt auf einmal, wo man schon wieder ist in deinen Gedanken und dann merkt man, wie wenig Kontrolle habe ich über

31:44

Speaker 2

das? Und dann ist ja der wichtigste Tipp und der hilft mir im Leben, denk einfach, was Du denkst.

31:50

Speaker 3

Denk drüber nach, was Du gerade denkst. Damit machst

31:52

Speaker 2

Du es dir bewusst und damit beginnst Du und das war das, weshalb ich geatmet habe. Für mich ist diese Art, Du nennst es Meditation, das kann doch irgendwas, das ist mir wurscht, wie es

32:02

Speaker 2

heißt, Der Versuch, endlich wieder vor die Welle zu kommen. Ja. Endlich wieder die Steuerung zu übernehmen und nicht morgens ins Büro zu kommen und dann werde ich den ganzen Tag durchgejagt, weil jemand

32:12

Speaker 2

anderen immer schneller ist, mir

32:13

Speaker 3

zu sagen, das muss noch getan werden, das muss noch getan werden.

32:16

Speaker 2

Und am Ende des Tages habe ich unheimlich viel getan, aber wie Tobias, ich bin total unzufrieden,

32:21

Speaker 3

weil ich nicht einmal selbst gesteuert habe.

32:24

Speaker 2

Deswegen habe ich geatmet.

32:25

Speaker 1

Ja und es und es Deswegen

32:26

Speaker 2

finde ich, ob's jetzt Meditation ist, das ist mir da relativ wurscht.

32:30

Speaker 1

Ich glaube, dir wie mir ist es wichtig, pragmatische pragmatische, was kann ich denn jetzt tun, reinzugeben. So, nachdem wir jetzt lange geredet waren. Ja. Was kann was kann können Sie tun oder was kannst

32:40

Speaker 1

Du tun? Genau. Für mich wär's wichtig zu sagen, fang ganz klein an, ja. Solltest Du diesen sollten Sie, Entschuldigung, diesen Mechanismus kennen, ich wach morgens auf, ich

32:50

Speaker 1

nehm sofort das Handy, ja? Dann ist das erste Kleine, mit dem Sie anfangen, bitte und das auch erst mal durchhalten.

33:00

Speaker 1

Sie wachen morgens auf und nehmen sich 3 Minuten, das ist nicht lang, das kriegt jeder in seinen Alltag rein. Sie sind nehmen sich 3 Minuten,

33:10

Speaker 1

bevor Sie das Handy nehmen oder was anderes machen, ja? Das ist das Erste, also raus aus dem Autopiloten. Morgens direkt, wenn wir aufwachen,

33:20

Speaker 1

3

33:21

Speaker 3

Minuten

33:23

Speaker 1

frei von etwas und vor allen Dingen frei vom Handy. Ja. Dann das Zweite, was Sie machen können, das hast Du auch mit drin gehabt. Setzen Sie bewusste Entscheidungen.

33:33

Speaker 1

Für mich ist es genau dieser Moment, morgens aufwachen und in diesen 3 Minuten, ich hab 'n bisschen länger, aber 3 Minuten sich bewusst machen, was

33:43

Speaker 1

ist die eine Sache, die ich heute auf jeden Fall tun möchte? Noch mal fangen Sie klein an. Was ist die eine Sache, die ich heute auf jeden Fall tun

33:52

Speaker 1

möchte? Was will ich heute wirklich gestalten?

33:56

Speaker 2

Der eigene Sparringspartner sein.

33:58

Speaker 3

Genau. In dem Moment.

33:59

Speaker 1

Genau, der eigene Sparringspartner sein an der Stelle, genau. So und dann stehen Sie auf, beginnen Ihren Tag, ob 4 oder 8 oder das ist da irrelevant und

34:09

Speaker 1

dann, genau das, was Du auch gesagt hast, dann schauen Sie mal, ich hab's in 'nem anderen Podcast genannt, gehen Sie mal mit sich auf Entdeckungsreise. Beobachten Sie mal

34:19

Speaker 1

Ihre Routinen. Also was in meinem Tag ist tatsächlich eine Routine? Und ich denke an meinen Geschäftsführen, mit dem ich im Sparring

34:28

Speaker 1

bin. Der hat, ne, 4 Uhr aufstehen, Handy nehmen, in die Firma fahren, weil da noch keiner da ist und er Dann

34:35

Speaker 2

kann man endlich mal in Ruhe haben.

34:36

Speaker 1

Genau, endlich mal in Ruhe, das Wegarbeiten, dann kommen die Menschen, dann machen. Das sind seine Routinen. Und auch für ihn ging's da drum und geht es immer noch da drum, die

34:46

Speaker 1

Routinen zu erkennen und in diesen Routinen auszusteigen. Wie kann ich jetzt aussteigen? Indem ich, machen Sie mal so Mini

34:56

Speaker 1

Mini Pausen am Tag und ich meide wirklich Mini, dreimal am Tag, 60 Sekunden, nichts tun. Da kann mir keiner sagen, diese Zeit hab ich

35:06

Speaker 1

nicht. Diese Zeit haben Sie. Dreimal am Tag, 60 Sekunden. Wir reden von 1 Minute, nichts tun und beobachten.

35:13

Speaker 2

Das ist interessant.

35:14

Speaker 1

So, das die sind so minimalinvasiv, dass sie damit ihr Gehirn überhaupt erst mal trainieren, Stopps einzustellen.

35:21

Speaker 2

Vor allen Dingen glaub ich, Du wirst wahrscheinlich besser, wenn Du es oft gemacht hast, weil mich würde am Anfang an deinem Tipp stören, ich find überhaupt nicht die Ruhe dazu.

35:31

Speaker 2

Ist verschwendete Zeit, also 60 Sekunden. Ich ich ich kann mich nicht so schnell entspannen und das würde man wahrscheinlich hinkriegen, wenn man das einfach mal trotzdem 2 Wochen lang durchhält.

35:39

Speaker 1

6 Wochen.

35:40

Speaker 2

Okay, dann

35:41

Speaker 1

6 Wochen, damit sich das Gehirn dran gewöhnt. Okay. Und wenn mir jemand sagt, also Du hast ja quasi nur gedanklich übernommen, ich hab da keine Zeit zu Ja, dann haben Sie einfach noch nicht so viel Druck, ja? Ja, ja,

35:51

Speaker 1

ja, ja, gut. Also Sie möchten da raus, dann haben Sie das zu tun und fangen Sie mit 1 Sache an. Morgens 3 Minuten, fragen, was will ich heute wirklich, wirklich

36:01

Speaker 1

gestalten? Und Jens Corsen sagt dann an der Stelle mal, was will ich wirklich, wirklich?

36:07

Speaker 2

Was will ich wirklich, wirklich?

36:09

Speaker 1

Genau und dann und dann noch mal was, will ich das Was will ich wirklich, wirklich, wirklich?

36:14

Speaker 2

Okay,

36:15

Speaker 3

gut. So,

36:16

Speaker 1

dann stehen Sie auf und dann machen Sie dreimal am Tag 60 Sekunden, also 3 Minuten. Nicht Sie stoppen sich raus. So. Damit

36:26

Speaker 1

lernt ihr Gehirn mehr, als sie sich das jetzt vorstellen können. Und dann gibt es noch viele andere Tipps, aber damit würde ich anfangen, aus

36:36

Speaker 1

dieser automatischen ständigen Beschleunigung tatsächlich dem Gehirn erst mal 'n Signal zu geben, wir machen ab heute etwas anders und ich zeige

36:46

Speaker 1

dir mal in klein, was ich davor habe. Ja, genau.

36:51

Speaker 2

Das ist gut.

36:51

Speaker 1

Das wär erst für mich, Frei nach dem BO Prinzip, Geschwindigkeit aufnehmen, ohne aus der Kurve zu fliegen.

36:57

Speaker 2

Die Kurve nutzen, die Geschwindigkeit zu steigern.

37:00

Speaker 1

Genau. Das

37:01

Speaker 2

machen nämlich die Autorrenzer. Die legen sich in die Kurven und durch den Gegendruck. Ja, und ich finde das, was Tobias wahrscheinlich als Belohnung haben wird, wenn er

37:10

Speaker 2

das 6 Wochen lang trainiert und dann bleibt man ja dabei, man hört ja dann nicht mehr auf damit, ist wieder in die Selbststeuerung zu kommen.

37:18

Speaker 1

Genau und da wünsche ich mir, das wünsche ich mir für Sie, dass Sie das quasi selbst wieder steuern können, wann Sie schnell, wann Sie durchraten möchten und wann

37:28

Speaker 1

Sie stoppen möchten. Also für ganz viel Selbstbestimmung, das geht mein Wunsch zu Ihnen, zu allen hin, die auch mitgehört haben, auch mit ausprobieren.

37:37

Speaker 1

Harald, wir steuern auch selbst, nämlich das ist das Ende des Podcasts Jawoll. Heute dieser Folge. Wir treffen uns in 2 Wochen wieder.

37:44

Speaker 3

Mhm.

37:45

Speaker 1

Und geben Sie gern 'n Daumen hoch, irgend 'n Kommentar da unten, positiven Kommentar nehmen wir besonders gerne. Und in 2 Wochen gehen wir weiter mit der

37:55

Speaker 1

nächsten Podcastfolge. Schönen Tag allen.

Episoden-Details

Dauer
38:12
Veröffentlicht
03. Sept. 2025
Sprache
Deutsch
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